Eurosport
Chris Froome bekräftigt vor Start der Giro d'Italia seine Unschuld
Von
Publiziert 02/05/2018 um 20:05 GMT+2 Uhr
Top-Favorit Chris Froome hat zwei Tage vor dem Auftakt des 101. Giro d'Italia nochmals seine Unschuld in der seit Monaten schwelenden Affäre um seinen auffälligen Dopingtest bekräftigt. "Ich weiß, dass ich nichts verkehrt gemacht habe. Es gibt keinen Grund, warum ich hier nicht fahren sollte", beteuerte Froome bei einer Pressekonferenz in der israelischen Hauptstadt Jerusalem.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Der 32 Jahre alte Kapitän des Teams Sky war im September 2017 über den anormalen Test auf das Asthmamittel Salbutamol bei seinem Vuelta-Sieg kurz zuvor informiert worden.
Knapp zwei Monate später erfuhr die Öffentlichkeit davon. Etwa acht Monate nach der Auffälligkeit ist weiterhin unklar, wann es ein Urteil geben und wie dieses ausfallen wird. "Ich kann die Frustration verstehen und jeder darf seine eigene Meinung dazu haben", sagte Froome.
Er versicherte jedoch, dass sich alles aufklären werde, sobald die Details bekannt würden. "Wir sind inmitten dieses Prozesses, und ich werde nicht laufend Kommentare abgeben. Wenn es etwas Neues gibt, werden wir es sagen", betonte der viermalige Gesamtsieger der Tour de France.
Froome unterstrich seine Ambition, die diesjährige Italien-Rundfahrt zu gewinnen und seinen Willen, im Juli bei der Tour zu starten.
Sein deutscher Teamkollege und Helfer Christian Knees (37) hat ebenfalls keinen Zweifel an der Unschuld des Chefs. "Ich muss sagen, dass ich Chris da vertraue. Ich bin ziemlich sicher, dass er nicht falsch gemacht hat und dass die Sache nur noch abgeschlossen werden muss", sagte Knees dem SID. Der Bonner rechnet daher mit einem Urteil "zugunsten von ihm. Es wird eine Erklärung geben."
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung