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Giro d'Italia - Chris Froome verteidigt Rosa Trikot, Mikel Nieve holt Tagessieg

Mit Video | Froome vor Giro-Triumph, Nieve holt Tagessieg
Von SID

26/05/2018 um 16:08Aktualisiert 26/05/2018 um 17:35

Chris Froome steht vor dem Gesamtsieg beim 101. Giro d'Italia. Der Brite verteidigte sein Rosa Trikot auf der 20. Etappe souverän gegen die Angriffe des Gesamtzweiten Tom Dumoulin. Froome geht mit 46 Sekunden Vorsprung auf den abschließenden Tagesabschnitt am Sonntag nach Rom. Den Etappensieg holte der Spanier Mikel Nieve, der die 214 km von Susa nach Breuil-Cervinia als Solist beendete.

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Der viermalige Tour-Sieger Froome muss nur noch die Schlussetappe am Sonntag in Rom (115 km) überstehen.

Der Tagessieg auf der letzten schweren Bergetappe zum Fuße des Matterhorns ging an den früheren Froome-Helfer Mikel Nieve aus Spanien, der inzwischen für das Team Mitchelton-Scott in die Pedale tritt. Nieve setzte sich an seinem 34. Geburtstag aus einer Fluchtgruppe ab und fuhr als Solist ins Ziel.

Video - Zielankunft in Cervinia: Nieve siegt am Geburtstag

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Froome kontrollierte nach seinem denkwürdigen 80-km-Solo am Freitag das Geschehen im Hauptfeld. Bei seinen Rivalen hatte die Königsetappe deutlich größere Spuren hinterlassen. Der Franzose Thibaut Pinot (Groupama-FDJ), der als Gesamtdritter in die Etappe gestartet war, brach komplett ein und verlor den Podestplatz.

Video - Totaler Einbruch: Hier verliert Pinot seinen Podestplatz

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Die diversen Attacken des Titelverteidigers Tom Dumoulin (Sunweb) auf den letzten zehn Kilometern parierte Froome zunächst mühelos, um den Niederländer dann mit eigenen Tempoverschärfung kurzzeitig abzuhängen.

Video - Schüsselmomente der 20. Etappe: Dumoulin versucht alles

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Der Giro d'Italia ist die einzige große Landesrundfahrt, die Froome noch nicht gewonnen hat. Neben vier Siegen bei der Frankreich-Rundfahrt triumphierte er einmal bei der Vuelta in Spanien.

Mit dem Erfolg am Sonntag würde Froome den ersten Schritt zum seltenen Double aus Giro und Tour gehen, das zuletzt Marco Pantani (1998) glückte. Froome würde auch als erst dritter Profi überhaupt drei große Landesrundfahrten in Folge (Tour 2017, Vuelta 2017, Giro 2018) gewinnen. Alle drei Grand Tours haben bisher lediglich sechs Fahrer für sich entschieden.

Video - Sturz, Schwäche und triumphales Comeback: Der verrückte Giro des Chris Froome

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