Pascal Ackermann im Sprint auf der 3. Giro-Etappe knapp geschlagen

Pascal Ackermann hat seinen zweiten Etappensieg beim Giro d'Italia 2019 knapp verpasst. Der Sieger des ersten Massensprints musste sich am Ende der 3. Etappe dem Kolumbianer Fernando Gaviria und Arnaud Démare (Frankreich) geschlagen geben. Italiens Meister Elia Viviani, der den Sprint gewonnen hatte, wurde wegen eines gefährlichen Manövers auf den letzten Metern von der Jury distanziert.

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Viviani behinderte seinen italienischen Landsmann Matteo Moschetti und musste frustriert noch vor der Siegerehrung die Konsequenzen seiner riskanten Fahrweise tragen. Er wurde ans Ende des ersten großen Fahrerfeldes auf Rang 73 strafversetzt.
Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Slowene Primoz Roglic erneut, er liegt weiter 19 Sekunden vor Vuelta-Sieger Simon Yates aus Australien.
Die 220 Kilometer von Vinci hinunter zur Küste nach Orbetello wurden erst im Finale hektisch, als Stürze, Wind und Streckenführung das Feld auseinanderrissen. Ackermann war lange sehr gut positioniert, aber am Ende war die Konkurrenz diesmal schneller.
"Ich glaube, wir haben einen guten Job gemacht. Am Ende hat mein Timing nicht gestimmt und ich bin im Gegenwind zu früh losgefahren. Da war der dritte Platz das Optimum. Aber es kommen noch einige Etappen, um zurückzuschlagen", sagte Ackermann.Letzter Deutscher, der zwei Giro-Etappen in Folge gewonnen hat, bleibt damit Marcel Kittel (2016). Neben Ackermann sprintete auch Routinier Christian Knees als Neunter in die Top 10.

Sturz wirbelt Feld durcheinander

In einem trotz einiger Wellen lange Zeit ereignisarmen Rennen hatten die Sprinterteams alles sicher im Griff. Fünf Kilometer vor dem Ziel nahm allerdings ein Massensturz zahlreiche Fahrer aus dem Rennen um den Tagessieg. Ackermann, der sich mit seinen Helfern vorne im Feld hielt, blieb aber unbeschadet. Teamkollege Rüdiger Selig bereitete den Sprint perfekt für Ackermann vor, doch der deutsche Meister hatte diesmal nicht die besten Beine.
Die vierte Etappe führt am Dienstag über 235 km von Orbetello in die Weinstadt Frascati vor den Toren Roms und ist mit vielen Hügeln vor allem im Schlussteil eher nicht für eine Massenankunft geeignet. Die Italien-Rundfahrt endet am 2. Juni nach 3578,8 km in Verona.
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