"Ich möchte nach einer kürzeren Saison etwas wiedergutmachen“, kündigte Nibali in einer Video-Konferenz an.

Zwar wird der Giro d’Italia wieder im Fokus stehen, doch danach plant der mittlerweile 36-jährige Sizilianer auch mit der Tour de France und vor allem dem Olympischen Straßenrennen von Tokio, wobei ihm die Frankreich-Rundfahrt als Vorbereitung darauf dienen soll. Nibali schloss dabei nicht aus, dass er die Tour früher beenden wird.

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"Wir haben noch keine konkreten Überlegungen angestellt, aber wenn dies der beste Weg zu den Spielen in Tokio ist…“, sagte er. Dagegen wird die WM in Flandern nicht in seinem Rennplan stehen. "Ich glaube nicht, dass nach Tokio noch viel Platz für andere Rennen ist“, fügte Nibali an.

Die Rennen vor dem Giro will Nibali allerdings nicht nur zur Vorbereitung nutzen, sondern, so sich ihm die Gelegenheit bietet, auch für die Moral schon früh einige Ergebnisse einzufahren. Geplant sind dafür Starts bei der Valencia-Rundfahrt, der Volta ao Algarve in Portugal sowie Tirreno-Adriatico in seiner Heimat.

Nibali: "Für junge Leute ist es einfacher"

"Ich werde es Tag für Tag angehen, Rennen für Rennen. Es ist eine Entscheidung, die ich getroffen habe, weil ich mich nicht nur auf ein Ziel konzentrieren wollte“, erklärte Nibali, der auch zugab, dass die lange Pause aufgrund der Corona-Pandemie ihn belastet habe. "Für junge Leute ist es einfacher. Als ich zehn Jahre jünger war, konnte ich sehr schnell wieder in Form kommen. Aber wenn du älter bist, ist alles etwas komplizierter. Da bist du eher an Routine gewöhnt", erläuterte er.

Nun aber hofft Nibali, dass die kommende Saison ohne größere Änderungen stattfinden kann und er seine Pläne nicht wieder umwerfen muss. "Es war eine seltsame Saison, 2020 war alles anders", sagte er. Ob 2021 sein letztes Jahr als Profi sein wird, ließ er offen. "Ich habe mir noch keinen endgültigen Termin für einen Rücktritt gegeben. Es hängt auch davon ab, wie die Saison verläuft", sagte der Sizilianer, dessen Vertrag bei Trek - Segafredo Ende 2021 ausläuft -was wiederum bereits zu Spekulationen über einen Wechsel zu Ineos Grenadiers geführt hat.

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