Platz drei und vier in der Gesamtwertung verteidigten Mikel Landa (+0:44) und Joao Almeida (+0:59), die als Sechster bzw. Achter ankamen.
Den Tagessieg holte sich der Tscheche Jan Hirt vom Team Intermarché vor Thymen Arensman (Niederlande/DSM), dahinter sprinteten dann die Stars um Rang drei, knapp anderthalb Minuten hinter dem Sieger.
Kämna kam mit 1:38 Minuten Rückstand im Tagesklassement über den Zielstrich und kletterte auf den 20. Gesamtrang. "Heute war auf jeden Fall ein sehr guter Tag. Ich habe mich gut gefühlt, alles probiert und ich glaube, ich habe keine Riesenfehler gemacht. Und wenn andere Fahrer stärker sind, dann sollte man sich nicht grämen", sagte der 25-Jährige.
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Emanuel Buchmann bekam 14 Kilometer vor dem Ziel Probleme und verlor den Anschluss zur Gruppe um das Rosa Trikot, er belegte Rang 14 (+4:11) und ist im Gesamtklassement nun Achter (+4:45).

Sturz-Schreck bei Favoriten: Landa bringt Teamkollege zu Fall

Giro: Bora "kommt Rosa Trikot immer näher"

Beim Team Bora-hansgrohe fiel die Bilanz des schweren Tages sehr positiv aus. "Mit der heutigen Leistung von Jai können wir nur zufrieden sein. Er konnte alle wichtige Angriffe in der Favoriten-Gruppe kontern, hat sogar selbst einige Attacken lanciert, und holte vier Bonussekunden im Ziel. Wir kommen dem Rosa Trikot also immer näher", erklärte Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter beim deutschen Rennstall.
Im Kampf ums Podium in Verona fiel hingegen Domenico Pozzovivo zurück, der Ibis heute sehr gut positionierte Italiener stürzte während der Etappe und ist jetzt Sechster (+3:48).

Highlights: Kämna und Hindley trumpfen bei Giro-Königsetappe auf

Giro-Königsetappe: Kämna bis kurz vor Ziel vorn

Kämna hatte sich auf den 202 Kilometern von Salo nach Aprica nach langem Kampf in einer großen Spitzengruppe aus 22 Fahrern vom Feld absetzen können und attackierte aus dieser heraus auf dem Weg zum Schlussanstieg der 1. Kategorie.
Hinauf zur Bergwertung Valvico di Santa Cristina (1448 Meter) verteidigte er seinen Vorsprung von maximal knapp einer Minute gegen die einstigen Begleiter lange tapfer, bis dann Hirt acht Kilometer vor dem Ziel vorbeizog und sein siegreiches Solo startete.
"Ich weiß nicht, ob der Sieg meine Karriere verändert. Ich hatte immer gesagt ich wolle immer eine Giro-Etappe gewinnen und dann meine Karriere beenden. Aber ich will noch gar nicht aufhören", scherzte Hirt nach seinem ersten Grand-Tour Etappenerfolg.
Der Niederländer Koen Bouwman (Jumbo – Visma) verteidigte das blaue Trikot des besten Kletterers, Arnaud Démare (Groupama – FDJ) steht unverändert an der Spitze der Punktewertung.

Spektakuläre Szene: Böser Sturz gerade noch verhindert

Am Mittwoch geht es beim Giro d'Italia 2022 auf der 17. Etappe mit der nächsten "Fast-Bergankunft" weiter, im Finale nach Lavarone stehen dann wieder zwei Bergwertungen der 1. Kategorie auf dem Programm.
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