Giro d'Italia: Herzschlagfinale im Sprint der Stars auf der 6. Etappe - Arnaud Démare siegt im Fotofinish vor Caleb Ewan

Packendes Finale einer zuvor zähen 6. Giro-Etappe: Arnaud Démare hat im Fotofinish seinen nächsten Erfolg bei der Italien-Rundfahrt gefeiert. Der Franzose setzte sich in einem Herzschlagfinale gegen Caleb Ewan aus Australien durch, Dritter wurde Mark Cavendish aus Großbritannien. Phil Bauhaus belegte als bester Deutscher wie am Vortag auch am Ende der 192 Kilometer nach Scalea den sechsten Rang.

Wer ist hier vorne? Fotofinish entscheidet 6. Etappe

Quelle: Eurosport

Das Rosa Trikot verteidigte der Spanier Juan Pedro Lopez einen weiteren Tag, Lennard Kämna rückte ihm durch eine Zeitgutschrift am Zwischensprint aber auf nun 38 Sekunden näher.
Der Bora-Profi baute zudem seine Führung in der Bergwertung am einzigen Anstieg des Tages wieder etwas aus. "Ich konnte es wirklich genießen heute und mich etwas erholen. Die zwei Punkte für das Bergtrikot waren leicht mitzunehmen - aber ob das ein Ziel wird, diese Wertung zu gewinnen, kann ich noch nicht sagen", so Kämna am Eurosport-Mikrofon.
Auch Démare legte in der Punktewertung mächtig Abstand zwischen sich und seine ärgsten Rivalen.
Die Etappe entlang der Küste in Süditalien wurde lange Zeit zu einer Spazierfahrt bei lockerem Tempo, erst auf den letzten Kilometern wurde die Geschwindigkeit erhöht und die Fans schließlich mit einem fabelhaften Finale für das lange warten entschädigt.
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Highlights der 6. Etappe: Packendes Finale nach Spazierfahrt

Quelle: Eurosport

Giro: Démare überflügelt Hinault

Mit nunmehr sieben Giro-Etappensiegen stieg Démare vor Jaques Anquetil und Bernard Hinault zum französischen Rekordhalter auf. "Auf der Linie habe ich gefühlt, dass ich vorne war. Aber wir mussten auf das Foto-Finish warten. Ich bin sehr zufrieden, das war ein heißes Finish", gab Démare glücklich zu Protokoll. Und die Art und Weise seines Erfolges lässt vermuten, dass es nicht sein letzter Coup bei dieser Rundfahrt sein könnte.
Denn Démare befreite sich erst 100 Meter vor dem Ziel von der Bande und überholte Cavendish und Ewan mit großer Geschwindigkeit. "Ich habe gemerkt, dass Cavendish stark losgefahren ist. Aber da hatte ich meinen Sprint noch nicht gestartet. Ich musste eine Öffnung finden. Cavendish ist nach links gezogen. Also musste ich neu anfangen und aufholen. Es war ein kurzer Sprint. Ich war am Limit und habe einen Tigersprung gemacht. Das war der UnterschiedW, beschreibt der 30-Jährige die entscheidenden Szenen.
Am Freitag wartet beim Giro die bislang schwerste Etappe mit fast 5000 Höhenmetern auf die Fahrer. Dort wird es wieder in der Gesamtwertung und Bergwertung Bewegung geben.
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Stage 7 profile and route map: Diamante - Potenza

Quelle: Eurosport

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