Giro d'Italia: Alberto Contador warnt vor Schlüsselstellen auf Schotter-Etappe - Gravel-Sektoren können Rundfahrt entscheiden
Update 08/05/2025 um 14:18 GMT+2 Uhr
Am Freitag fällt im albanischen Tirana der Startschuss für die 108. Ausgabe des Giro d'Italia (live bei Eurosport). Die Grand Tour birgt einige knackige Herausforderungen, die im Kampf um das Maglia Rosa zum Zünglein an der Waage werden können. "Hier kann man den Giro verlieren", warnte Eurosport-Experte Alberto Contador vor einem Schotter-Showdown in der Toskana am 18. Mai.
Feierliche Eröffnungszeremonie: Roglic und Co. präsentieren sich Fans
Quelle: Eurosport
Nach der Übersiedlung von Albanien auf das italienische Festland geht es für das Peloton direkt ans Eingemachte.
Von der Küste Apuliens führt der Giro durch das malerische Kampanien, nach den Bergen der Abruzzen und Marken wartet die Toskana - und zwar mit einer tückischen Aufgabe.
"Der Tag der 'Settore Sterrato' wird besonders heikel", blickte Eurosport-Experte Alberto Contador auf die 9. Etappe zwischen Gubbio und Siena voraus: "Ein Tag, an dem man die Rundfahrt nicht gewinnen kann. Aber hier kann man den Giro verlieren."
Auf dem 181 Kilometer langen Teilabschnitt erwartet das Peloton nämlich wie bereits im vergangenen Jahr ein Abschnitt, der größtenteils von Strade Bianche her bekannt ist. Rund 29 Kilometer erstrecken sich über Schotter, die Gravel-Sektoren werden Primoz Roglic und Co. alles abverlangen.
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Contador: "Das könnte entscheidend sein"
"Man kann Pannen haben, man kann stürzen ... Wir müssen abwarten, wie das Wetter ist. Nicht nur an diesem Tag, sondern auch davor", mahnte Contador, der den Giro 2008 und 2015 gewonnen hat: "Schlamm kann auf dieser Strecke einen großen Unterschied machen."
Nach dem Schotter-Abenteuer in der Toskana steht ein Ruhetag auf dem Programm, ehe die Italien-Rundfahrt mit einem Einzelzeitfahren fortgesetzt wird.
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Recorrido revelado para el Giro de Italia 2025
Quelle: Eurosport
"Einige werden versuchen, das Meiste rauszuholen, und andere versuchen wiederum, so wenig wie möglich zu verlieren", so Contador weiter: "Vor allem diejenigen, die ein reines Bergfahrerprofil haben, wie vielleicht die Yates-Brüder oder Mikel Landa."
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Für die Kletterspezialisten haben die Organisatoren in der Schlussphase des Giros einen besonderen Anstieg parat, der laut Contador im Kampf um das Rosa Trikot eine große Rolle spielen wird. Die vorletzte Etappe zwischen Verrés und Sestiere wird nämlich zum Hochgebirgsfinale mit besonderem Kniff.
"Der Colle de la Finestre wird zweifelsohne eine Schlüsselereignis sein", unterstrich der 42-Jährige: "Ein schwieriger Anstieg, bei dem die letzten acht Kilometer auf Schotter verlaufen. Das wird entscheidend sein."
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Quelle: Eurosport
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