Tour de France: Paul Seixas schürt Hoffnungen in Frankreich - Alberto Contador bremst Erwartungshaltung an Talent
Publiziert 30/04/2026 um 13:08 GMT+2 Uhr
Paul Seixas ist der neue Radsport-Shootingstar. Besonders in seiner französischen Heimat bestimmt der 19-Jährige im Vorfeld der Tour de France 2026 die Schlagzeilen und wird als großer Hoffnungsträger gefeiert. Alberto Contador traut Seixas in der Zukunft einiges zu - wenn auch nicht bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Ob das Mega-Talent bei der Tour startet, steht noch nicht fest.
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Quelle: Eurosport
Contador, Tour-de-France-Sieger von 2007 und 2009, meinte bei Eurosport mit Blick auf einen möglichen Start von Seixas: "Ich glaube, er ist in der Lage, daran teilzunehmen. Er wird unter Druck stehen, aber der größte Druck wird der sein, den er sich selbst auferlegt."
Bei Fahrern dieses Kalibers spielten "äußere Faktoren letztendlich keine große Rolle, und man ist selbst derjenige, der die höchsten Ansprüche an sich stellt. Ich bin mir sicher, dass er darauf brennt, sein Tour-Debüt zu geben."
Jens Voigt, der Seixas im Eurosport-Interview als "Jahrhundert-Talent" bezeichnete, warnte ebenfalls vor zu großen Erwartungen, rechnet aber wie Contador mit einem Start bei der Tour.
Auch der Spanier selbst würde den Teenager vom Team Decathlon gerne auf den Straßen Frankreichs sehen. Doch eine andere Planung mit etwas "weniger Stress" sei ebenfalls denkbar.
Tour de France: Contador kann Hype um Seixas verstehen
"Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn sowohl er als auch das Team sich für die Vuelta a España entscheiden würden. Es ist eine besondere Situation mit unterschiedlichen Interessen."
In Seixas' Heimat seien die Erwartungen schließlich sehr hoch. "Wir müssen bedenken, dass er Franzose ist, und in Frankreich sucht man seit Jahren nach jemandem, der die Tour gewinnen kann und der die Menschen begeistert."
Bei einem Tour-Start sollte man allerdings nicht zu viel von Seixas erhoffen, stellte Contador klar. "Man darf nicht erwarten, dass er gewinnt. Man könnte höchstens hoffen, dass er es aufs Podium schafft", so der 43-Jährige.
Dreiwöchige Rundfahrten seien für den Youngster noch Neuland. "Wir müssen abwarten, wie er sich in drei Wochen erholt. Er ist körperlich noch nicht voll entwickelt. Er ist ein Junior, er ist 19 Jahre alt."
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Quelle: Eurosport
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