Nägel beim Giro d'Italia auf die Straße geworfen, um Stürze zu sehen? Fahrer klagt Zuschauer nach Zeitfahren an

Sind die Fahrer beim Giro d'Italia nur knapp üblen Stürzen durch eine Nagel-Attacke entgangen? Im Anschluss an das Zeitfahren nach Pisa machte Andrea Vendrame vom Décathlon-Team gegenüber Eurosport einigen Zuschauern an der Strecke entsprechende Vorwürfe. Sie hätten "etwas auf die Fahrer geworfen, um sie stürzen zu lassen", erklärte der Italiener im Zielbereich der 10. Giro-Etappe wütend.

Radsport: Andrea Vendrame vom Team Decathlon-AG2R-La Mondiale beim Giro d'Italia 2025 auf dem Zeitfahren der 10. Etappe

Fotocredit: Getty Images

"In der letzten Kurve der Abfahrt gab es Zuschauer, die etwas auf die Fahrer geworfen haben, als wir vorbeifuhren. Wenn wir bei 70 km/h stürzen, ist das nicht ideal für uns Fahrer", zum Crash-Risiko auf regennasser Straße.
Er könne nicht sicher sagen, dass es Nägel gewesen seien, so der zweifache Giro-Etappensieger, aber er "denke, dass es etwas war, um für Reifenschäden zu sorgen".
Leider sind solche Attacken auf Radrennen in der Vergangenheit schon mehrfach vorgekommen, so etwa bei der Tour de France in den Jahren 2023 und 2012.
Vor zwei Jahren war es im Baskenland auf der zweiten Etappe nach San Sebastián zu einer Attacke mit Reißzwecken gekommen, die für Defekte bei rund 20 Fahrern sorgten.
Nicht nur bei vielen Reifenschäden blieb es 2012 in den Pyrenäen, dort stürzte der Kroate Robert Kiserlovski seinerzeit so schwer, dass er sich das Schlüsselbein brach.
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Quelle: Eurosport


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