So lief die 6. Etappe des Giro d'Italia: Davide Ballerini staubt in Chaos-Finale ab - Italiener siegt vor Jasper Stuyven
Giro d'Italia
6. Etappe | Flachetappe | Herren | 14.05.2026
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Von Celine Jäntsch
Update 14/05/2026 um 17:48 GMT+2 Uhr
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17:44
17:44
Im Kampf um Rosa ist nichts passiert. Afonso Eulalio (Bahrain Victorious) bleibt in Rosa. Morgen wird's dann anders laufen. Die erste Bergankunft wartet. Am Blockhaus. Bis dahin.
17:42
17:42
Es sind die bei Unibet-Profis, die als Erstes im Parallelflug wegrutschen. Die berühren sich nicht. Und auch alles, was dahinter fliegt, rutscht einfach weg, weil sie kurz an die Bremse gehen. Es waren allerdings auch die ersten Regentropfen auf dem Boden zu sehen. Und das wird am Ende ausschlaggebend gewesen sein.
17:39
17:39
Dahinter kommt Magnier als Dritter ins Ziel, der hatte sich relativ schnell wieder aufgerappelt. Jensen Plowright wird für Alpecin Vierter, Rang fünf geht an Ben Turner (Netcompany - Ineos). Es geht einfach nicht ohne Drama bei diesem Giro.
17:37
17:37
Zwei Mann auf der Innenbahn kommen durch. Das sind Davide Ballerini (XDS - Astana) und Jasper Stuyven (Soudal - Quick-Step). Die beiden sind damit konkurrenzlos, machen den Sieg unter sich aus. Ballerini von vorne, Stuyven schafft es nicht vorbei! Sieg für Astana!
600 m
600 m
In der letzten 180-Grad-Kurve gibt es den Massensturz.! Groenewegen rutscht an zweiter Position weg und nimmt fast alle mit.
2 km
2 km
Jetzt übernimmt Decathlon für Tobias Lund. Ackermann ist am Hinterrad von Groenewegen, wird aber von Milan verdrängt. Auch Magnier ist dort.
5 km
5 km
Das Feld ist im Hafen angekommen. Die Sprintzone ist erreicht. Unibet übernimmt das Kommando.
10km
10km
Noch zehn Kilometer. Uno-X, Tudor und Astana haben jetzt übernommen.
15 km
15 km
Es wird ein wenig schneller jetzt, da noch 15 Kilometer zu fahren sind. Lidl formiert sich, Soudal, auch NSN macht sich jetzt vorne breit.
24 km
24 km
Die Klassementfavoriten halten sich raus aus dem Sekundenkampf. Und bei denen, die mitgemacht haben, ging es eher um die Punkte. Es waren erneut die italienischen Teams, die sich dort zeigten. Flilippo Magli von Bardiani gewinnt.
29 km
29 km
Der Red Bull Sprint ist das nächste Highlight. Fünf Kilometer sind es noch bis dahin. Da gibt's vielleicht nochmal ein wenig Action. Ansonsten ist hier weiter alles beim Alten: ein geschlossenes Feld mit Denz quasi als Besenwagen.
34 km
34 km
Unibet - Rose und Lidl -Trek haben sich die "Tempoarbeit" geteilt. Jetzt gibt es Diskussionen darüber, wie es weitergehen soll.
37 km
37 km
So stark konnte das Feld dann auch nicht bremsen. Jetzt ist es vorbei. Die Ausreißer sind gestellt. Es war den ganzen Tag eine zähe Nummer.
41 km
41 km
Nach dem Zwischensprint ist die Luft vorne wieder raus. Gut 40 Kilometer sind noch zu fahren, aber die Lücke ist wieder recht gering. Wir sind weiter deutlich hinter dem langsamsten Schnitt.
49 km
49 km
Zwischensprint in Brusciano. Für den war Tarozzi vorhin losgefahren. Der räumt hier auch ab und baut mit den zwölf Punkten seinen Vorsprung in dieser Wertung aus.
55 km
55 km
Auch Pascal Ackermann (Jayco - AlUla) war heute vor dem Start am Eurosport-Mikrofon. "Mit geht es eigentlich ganz gut, ich mag schlechtes Wetter", sagte er mit Blick auf den Vortag. "Klar, gestern war es ein bisschen übertrieben, es hätte auch schöner sein können, aber wir hatten gute Regenkleidung und wir wussten alle, was uns erwartet. Es war recht sportlich im Feld, es war immer Vollgas drauf. Bis auf die letzte Abfahrt ging es, aber da war es definitiv viel zu kalt."
”Heute hofft das ganze Feld, dass es wenigstens in Neapel trocken ist, denn jeder weiß, die Straßen in Neapel sind brutal glatt. Jetzt haben wir auf den letzten 400 Metern noch Kopfsteinpflaster und eine 180-Grad-Kurve. Heute hofft jeder, dass es trocken bleibt und dann schauen wir mal, wie das Finale ausgeht."
63 km
63 km
Es ist wieder nur noch eine halbe Minute an Vorsprung. Und es sieht so aus, als wäre der Regen - zwischenzeitlich ist es wieder trocken - noch nicht komplett durch für heute. Die Profis fahren in eine richtige Wand hinein.
70 km
70 km
Es tut sich wenig unterwegs. Also schauen wir schon mal nach vorne ins Finale. Es wird Arbeit geben für Max Walscheid (Lidl - Trek). Der sagte vor dem Start heute zu Eurosport:
- über den gestrigen Tag: ”Das war ein absoluter Horrortag, ich hatte schon überlegt, ob ich vom Wetter her noch schlimmere Tage auf dem Rad hatte. Man verdrängt ja immer viel, aber ich denke, dass der definitiv bei den Top 3 dabei war.
Schade, dass wir das Trikot verloren haben, aber der Blick geht nach vorne."
- über das heutige Finale in Neapel: ”Wir werden auf jeden Fall versuchen, einen Kilometer vor Schluss ganz vorne zu sein und das Finale von vorne anzugehen. Es geht nicht nur darum, Kräfte zu sparen und effizient aus den Kurven rauszufahren, sondern auch, mögliche Stürze zu vermeiden. Insofern: Vorne ist immer am sichersten.”
73 km
73 km
Das wird heute nichts mehr mit der Minute Vorsprung. Der Abstand pendelt sich wieder bei rund 40 Sekunden ein. Aber immerhin ist es wieder trocken.
80 km
80 km
Mittlerweile wurde Denz wieder von der Kamera eingefangen. Er sitzt hinten im Feld. Was ebenfalls in der Kamera zu sehen ist: Regentropfen. Es wird nass.
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