Giro d'Italia 2026: Michael Storer kritisiert Lotto-Intermarché-Fahrer nach Unfall - "hat sich nicht entschuldigt"

Michael Storer hat sich nach seinem siebten Platz auf der 14. Etappe des Giro d'Italia kritisch in Richtung eines ungenannten Fahrers von Lotto-Intermarché geäußert, der ihn während des ersten Anstiegs des Tages umgefahren habe. Mit seiner Leistung kann er nach dem harten Tag über 133 Kilometer und 4200 Höhenmeter zufrieden sein. In der Gesamtwertung bleibt Storer in Tuchfühlung zum Podium.

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Quelle: Eurosport

1:35 Minuten verlor der Tudor-Profi auf den dominierenden Tagessieger Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike), in der Gesamtwertung liegt er damit jetzt 4:46 Minuten hinter dem Dänen. Auf den dritten Platz, den der Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM) innehat, fehlen aber "nur" 1:56 Minuten.
Trotzdem hatte der Australier im Anschluss Redebedarf: "Am ersten Berg ist ein Fahrer von Lotto-Intermarché in mich reingefahren", sagte er am Eurosport-Mikrofon: "Das kann passieren und dafür gebe ich ihm keine Schuld. Aber ich fand schade, dass er sich nicht entschuldigt hat. Ich denke, wir sollten da draußen alle aufeinander aufpassen. Abgesehen davon war es ein guter Tag."
Wie es genau zu dem Zwischenfall kam, war auf den TV-Bildern nicht zu sehen. Direkt nach dem Start nahm das Peloton den Anstieg Saint-Barthelemy in Angriff, der aufgrund zahlreicher Attacken in hohem Tempo in Angriff genommen wurde.
Später war Storer zu sehen, wie er nach einem Vorderraddefekt an seinem Teamauto hielt.
Ein weiterer Zwischenfall mit einem der Mitfavoriten im Gesamtklassement soll sich derweil schon vor dem Start in Aosta ereignet haben. Noch in der neutralisierten Zone kam Ben O'Connor (Jayco-AlUla) laut Berichten zu Fall. Der Australier verlor letztlich 2:55 Minuten auf Vingegaard und fiel in der Gesamtwertung auch den achten Platz zurück.
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Quelle: Eurosport


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