Grand Prix Montréal: Tadej Pogacar ist auch in Kanada nicht zu schlagen - Saisonsieg Nummer 22 für den Slowenen

Tadej Pogacar ist auch in Übersee nicht zu schlagen. Der Slowene fuhr beim Grand Prix de Montréal seinen 22. Saisonsieg ein. 25 Kilometer vor dem Ziel attackierte er an einem Anstieg - und keiner konnte dem Giro- und Tour-Sieger folgen. Am Ende gewann der UAE-Team-Emirates-Profi in Kanada ungefährdet mit 25 Sekunden Vorsprung auf Pello Bilbao. Dritter wurde Julian Alaphilippe.

Highlights: "Kannibale" Pogacar unnachahmlich zum Solo-Sieg

Quelle: Eurosport

Pogacar hatte am Freitag beim ersten der beiden Kanada-Rennen beim Sieg des Australiers Michael Matthews in Quebec Platz sieben belegt und sich bereits dabei gewohnt angriffslustig gezeigt.
Der Topstar hatte nach seinem überlegenen Sieg bei der Tour auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Paris verzichtet. Neben der körperlichen Erschöpfung begründete er dies auch mit dem Ärger über die Nicht-Nominierung seiner Freundin Urska Zigart für die Sommerspiele.
Der Kanada-Doppelpack war für Pogacar auch ein Härtetest für seine späten Saisonrennen. In Zürich will Pogacar am 29. September erstmals Weltmeister werden, im Straßenrennen dürfte es zum großen Duell um Gold mit dem belgischen Olympiasieger Remco Evenepoel kommen.
Auch das letzte Radsport-Monument des Jahres hat Pogacar wieder ins Visier genommen: Die Lombardei-Rundfahrt will er am 12. Oktober nach dem legendären Fausto Coppi als zweiter Fahrer zum vierten Mal in Serie gewinnen.
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