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Julian Alaphilippe und Marc Hirschi sollen Tudor in neue Höhen führen - Wildcards für Ardennen und Tour de France?
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Publiziert 08/01/2025 um 16:25 GMT+1 Uhr
Angeführt von seinen beiden neu verpflichteten Topstars Julian Alaphilippe und Marc Hirschi hat sich der Schweizer Zweitdivisionär Tudor Pro Cycling im spanischen Moraira bei Calpe der Öffentlichkeit präsentiert. Der zweimalige Straßen-Weltmeister aus Frankreich und der ehemalige U23-Weltmeister aus der Schweiz sollen den von Ex-Profi Fabian Cancellara geleiteten Rennstall in neue Höhen führen.
Alaphilippe schafft Grand-Tour-Triple mit Monster-Attacke
Quelle: Eurosport
Aufgrund seines Status als ProTeam ist Tudor allerdings auch 2025 auf Wildcards von den Veranstaltern der großen Rennen angewiesen.
"Wir würden gerne an Grand Tours und Ardennenklassikern teilnehmen, aber das liegt nicht an uns. Wir fahren Paris - Nizza, das ist offiziell, aber der Rest steht noch aus und das respektieren wir. Es gibt Berichte und Gerüchte, aber wir werden unsere Pläne einhalten. Ich denke, wir haben einen vielversprechenden Kalender", erklärte Cancellara laut "cyclingnews" am Medientag.
Dabei zeigte sich der 43-Jährige zuversichtlich: "Wir wissen, wer wir sind, was wir können und wie wir die Dinge angehen", betonte Cancellara: "Wir sind auf unserem Weg, also schauen wir mal, ob es Ja oder Nein ist."
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Marc Hirschi (r.) und Julian Alaphilippe starten nun für Tudor.
Fotocredit: Getty Images
Alaphilippe in Portugal - Hirschi auf Mallorca
Dank seines neuen Spitzenduos wird Tudor wohl beste Chancen auf Starts bei den Ardennenklassikern haben - schließlich gewann Alaphilippe den Flèche Wallonne gleich drei Mal und wurde genauso oft Zweiter bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Hirschi kommt auf einen Sieg beim Flèche Wallonne sowie einen zweiten Platz in Lüttich.
Der 32-jährige Alaphilippe wiederum wird Cancellara auf eine Tour-Wildcard hoffen lassen. Schließlich gewann der Franzose in seiner Karriere bislang sechs Etappen der Frankreich-Rundfahrt, bei der er zudem an 37 Tagen das Gelbe Trikot trug.
Fest steht bislang, dass Alaphilippe sein Tudor-Debüt am 16. Februar beim portugiesischen Eintagesrennen Figueira Classic geben und die drei Tage später beginnende Algarve-Rundfahrt bestreiten wird. Hirschi wird erstmals Ende Januar bei drei Rennen der Mallorca Challenge im Tudor-Trikot zu sehen sein.
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Highlights: Hirschi lässt Vingegaard und Co. stehen
Quelle: Eurosport
Sechs Deutsche im Tudor-Kader
Wie der weitere Rennplan der prominenten Neuzugänge aussehen wird, ist nicht bekannt. "Wenn wir die Ardennenklassiker fahren können, werden die mein großes Ziel sein", kündigte der 26-jährige Hirschi am Medientag an. Für Alaphilippe, der selber Ardennen-Ambitionen hegen dürfte, kein Problem, wie er betonte.
"Wir sind intelligent und reif genug, um miteinander auszukommen. Ich werde mich immer freuen, wenn Marc gewinnt und seine Ziele erreicht. Es wird keinen Streit geben", so der Routinier, der sich nach längerer Schwächeperiode im vergangenen Jahr wieder in starker Form präsentierte und erstmals in seiner Karriere eine Giro-Etappe gewann.
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Alaphilippe überglücklich: "Das war so nicht geplant"
Quelle: Eurosport
Hirschi wiederum imponierte mit einer überragenden zweiten Jahreshälfte, in der ihm acht seiner neun Saisonsiege gelangen.
In die neue Saison startet Tudor Pro Cycling mit den vom Radsportweltverband UCI maximal erlaubten 30 Profis, sieben davon sind neu im Team. Stärkste Fraktion stellen die Schweizer mit sieben Fahrern - gefolgt von den sechs Deutschen Marco Brenner, Mika Heming, Alexander Krieger, Marius Mayrhofer, Florian Stork und Hannes Wilksch.
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Quelle: Eurosport
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