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Katalonien-Rundfahrt: Ciccone schnappt Roglic und Evenepoel bei Bergankunft auf 2. Etappe den Sieg weg
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Publiziert 21/03/2023 um 17:16 GMT+1 Uhr
Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) hat die 2. Etappe der Katalonien-Rundfahrt gewonnen. Der Italiener setzte sich im spannenden Finale hinauf zur Bergankunft im Pyrenäen-Skiort Vallter gegen die beiden Top-Favoriten Primoz Roglic (Jumbo-Visma) und Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step), die Zweiter und Dritter wurden, durch. In der Gesamtwertung bleibt Roglic nach seinem gestrigen Etappensieg vorn.
An der Skistation: Roglic und Evenepoel fighten um Etappen-Sieg
Quelle: Eurosport
Der Italiener, der Slowene und der Belgier waren im Finale des 15 Kilometer langen Schlussanstiegs klar die Stärksten und fuhren der Konkurrenz mehrfach weg, bevor sie sich an der 300-Meter-Marke endgültig absetzten. Ciccone fuhr ausgangs der letzten Kurve 75 Meter vor Schluss dann innen am von vorne sprintenden Evenepoel vorbei und sicherte sich den Sieg.
In der Gesamtwertung verteidigte Roglic die Gesamtführung mit sechs Sekunden Vorsprung vor Evenepoel und dem nun mit dem Belgier zeitgleichen Ciccone.
Das Finale der 2. Etappe hatte es durchaus in sich. Neun Kilometer vor Schluss bekam Joao Almeida (UAE Team Emirates) Schaltungsprobleme. Er blieb in einem sehr schweren Gang hängen und musste stoppen, um das Rad zu wechseln. Während er versuchte, mit der Hilfe von Finn Fisher-Black ins Feld zurück zu jagen, ließ Egan Bernal (Ineos Grenadiers) reißen.
6,5 Kilometer vor dem Ziel stellte Bahrain Victorious Spitzenreiter Carr – und quasi im selben Moment verlor Carrs Kapitän Richard Carapaz (EF Education – EasyPost) hinten genauso den Anschluss, wie Ivan Sosa (Movistar). Dann aber setzte ein anderer EF-Profi eine Attacke: Esteban Chaves. Ihm versuchte nur Sepp Kuss (Jumbo – Visma) direkt zu folgen, der US-Amerikaner konnte mit dem Kolumbianischen Meister aber nicht ganz mithalten und musste sich bald wieder hinten einordnen.
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Highlights: Zugpferd Evenepoel belohnt sich nicht
Quelle: Eurosport
Während sich Chaves allein bis auf 30 Sekunden absetzte, bestimmte dahinter weiterhin Jack Haig für Bahrain die Verfolgung – und erst 5,5 Kilometer vor Schluss schaffte es Almeida, nach 3,5 Kilometern Jagd, das Favoritenfeld einzuholen. Knapp drei Kilometer vor Schluss übernahm Ilan van Wilder (Soudal – Quick-Step) die Führung im Feld. Chaves hatte da noch immer 25 Sekunden Vorsprung.
Ciccone und Roglic lassen Evenepoel nicht weg
Dann aber attackierte Landa. Evenepoel folgte mit Ciccone und Roglic am Hinterrad. Das Quartett hatte schnell eine Lücke, wurde aber von Marc Soler (UAE Team Emirates) zurückgeholt, der nicht nur seine Kapitäne Yates und Almeida sondern auch das Bora-Duo Cian Uijtdebroeks und Jai Hindley bei sich hatte. Evenepoel setzte 1,2 Kilometer vor Schluss eine zweite Attacke und wieder klebten Ciccone und Roglic sowie mit etwas mehr Mühe auch Landa an seinem Hinterrad.
Mit nur noch 500 Metern zu fahren holten sie Chaves ein und Evenepoel führte das Rennen auf die letzten 100 Meter. Ciccone und Roglic aber sprinteten auf den letzten Metern noch am Weltmeister vorbei. Der Italiener siegte auf brüchigem Asphalt mit wenigen Zentimetern Vorsprung vor dem Slowenen.
Die vier deutschen Starter um Anton Palzer (Bora-hansgrohe) spielten im Ausgang des Teilstücks keine Rolle. Die dritte Etappe führt am Mittwoch über 181 km von Olost ins Skigebiet La Molina. Die Rundfahrt endet am Sonntag traditionell in Barcelona.
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(radsport-news.com/SID)
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