Katalonien-Rundfahrt: Tadej Pogacar siegt auch bei dritter Bergankunft - Egan Bernal klettert aufs Podium
Tadej Pogacar hat auch die dritte Bergankunft bei der Katalonien-Rundfahrt als Solist für sich entschieden und seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut. Der Slowene gewann die 6. Etappe mit einem Solo, das er am vorletzten der fünf Anstiege des Tagesabschnitts über 155 Kilometer nach Queralt startete. Platz zwei ging an den früheren Tour-Sieger Egan Bernal vor Mikel Landa (beide +0:57).
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Quelle: Eurosport
Bernal war auch der große Profiteur der Etappe, er machte einen Sprung von sechs Plätzen und ist nun hinter Pogacar und Landa (+3:31 Minuten) neuer Dritter im Klassement (+4:53) und steht vor dem ersten Podium in der Gesamtwertung einer Rundfahrt der WorldTour seit seinem schweren Sturz im Januar 2022.
Derweil verlor Bora-Kapitän Aleksandr Vlasov einen Platz und ist vor der anspruchsvollen Schlussetappe in Barcelona Vierter (+5:46), er konnte als Zehnter der Etappe seinen direkten Konkurrenten nicht folgen.
Bester Deutscher der Königsetappe am Samstag war Georg Steinhauser als 18. (+4:23), der damit auf Rang 52 sprang und direkt hinter seinen Landsleuten Florian Lipowitz und Anton Palzer liegt.
"Es war eine wirklich schwere Etappe", sagte Pogacar im Ziel, der sein Team lobte, dass ihn trotz aller Anstrengungen der Konkurrenz der Teams Visma und Movistar in idealer Position zu dem Punkt brachte, wo er seine Attacke startete. "Der Schlussanstieg mit den vielen Fans hat richtig Spaß gemacht, aber ich habe auch sehr gelitten ", meinte der Slowene nach seinem bereits vierten Saisonsieg am achten Renntag des Jahres für ihn. Der 25-Jährige führt auch souverän in der Punkte- und Bergwertung bei der 103. Auflage des Traditionsrennens.
Visma-Kapitäne am Berg geschlagen
Bitter verlief der Tag für das Erfolgsteam Visma-Lease a bike: Die Mannschaft hatte am längsten und schwersten Anstieg des Tages zum Coll de Pradell noch selbst aufs Tempo gedrückt, doch dann waren es ihre Kapitäne, die wenig später der Konkurrenz nicht mehr folgen konnten. Vuelta-Sieger Sepp Kuss verlor letztlich fast vier Minuten und seinen Platz in den Top Ten, Cian Uijtdebroeks büßte fast weitere sechs Minuten auf Pogacar ein.
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