So lief die 6. Etappe der Katalonien-Rundfahrt: Chaos bei extrem verkürzten Teilstück - US-Amerikaner Simmons siegt

Katalonien-Rundfahrt
6. Etappe | Herren | 29.03.2025
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Damit verabschiede ich mich von einer kuriosen Etappe. Mehr zum Rennen und generell vom Profiradsport gibt es hier.
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Angriff von Quinn Simmons (Lidl - Trek) . Er ist kurz vorm Ziel. Reicht das? Von hinten nähert sich eine Gruppe, doch der US-Amerikaner rettet zwei Meter Vorsprung auf den heransprintenden Pavel Bittner (Picnin - PostNL).
1 km
Die Gruppe harmoniert nicht. Es können weitere Fahrer aufschließen. Und es geht gleich hoch zum Ziel.
4 km
Angriff von Nairo Quintana (Movistar) 5000 Meter vor dem Ziel. Picnic - PostNL neutralisiert das aber direkt wieder. Dann geht ein Groupama-Profi zum Angriff über und reißt mit weiteren Fahrern eine kleine Lücke. Daraufhin bildet sich eine etwa 20-köpfige Spitzengruppe.
7 km
Es folgt gleich ein bis zu sieben Prozent steiler Anstieg, zum Ziel geht es mit vier bis sechs Prozent berghoch. Das ist etwas für bergfeste Puncheure.
9 km
10 Kilometer vor dem Ziel ist die Gruppe gestellt worden - das Feld rollt nun geschlossen in Richtung Ziel, mit Ineos an der Spitze.
12 km
In einer kurzen Steigung forciert Verona, ihm kann nur van den Broek folgen. 12 Kilometer noch zu fahren. Und das Peloton ist nur wenige Sekunden zurück.
15 km
15 Kilometer vor dem Ziel hat das Quartett 7 Sekunden Vorsprung. Hinten spannt sich auch Movistar mit ein.
17 km
Hinten macht Ineos – Grenadiers aber in Person von Omar Fraile derart Tempo, dass keine echte Lücke aufgeht.
21 km
Carlos Verona (Lidl - Trek) löst sich als erstes aus dem Feld. Ihm folgten Frank van den Broek (Picnic – PostNL) und Remy Rochas (Groupama – FDJ). Sie bilden das Spitzentrio.
22 km
Aber es heißt nun, dass bereits nach der ersten Runde Schluss ist. Also liegen nur noch 22,5 Kilometer vor den Fahrern.
99 km
Tatsächlich - das Rennen ist freigegeben worden. Nach 48 Kilometern Neutralisation. Das Team Burgos Burpellet BH übernimmt die Spitze. Attacken bleiben vorerst aus.
93 km
Jetzt heißt es aber, dass der scharfe Start in Kürze erfolgen soll.
97 km
Es gibt jetzt Diskussionen im Fahrerfeld. Und mehrere Profis haben sich offenbar bei der Jury über den bisherigen Verlauf des Tages beschwert. Erleben wir noch einen Abbruch der Etappe? Im Prinzip läuft ja ohnehin alles auf die Entscheidung am morgigen Tag heraus. Und vielleicht gibt es auch Sicherheitsbedenken.
99 km
Es gibt Neuigkeiten vo der Strecke: Die Zwischensprints wurden gecancelt. Und auch im Ziel soll es keine Bonifikationen geben. Die Zeit fürs Gesamtklassement wird 5 Kilometer vor dem Ziel genommen. Damit ist jetzt schon so gut wie klar: Das wird ein Kampf auf Biegen und Brechen am Montjuic. Diese Informationen hat sich Primoz Roglic eben am Jury-Wagen bestätigen lassen, um sie nun im Feld weiterzugeben. Marc Soler scheint ihm da nicht ganz zu trauen - er fragt lieber selbst nochmal nach.
101 km
Der Kurs ist geprägt von einem fast 30 Kilometer langen Anstieg, der aber auf den ersten zwei Dritteln sehr moderat ist. Erst gegen Ende gibt es steilere Rampen, doch in dieser Phase hat es auch mehrere kurze Abfahrten. Die Fahrer haben den Berg nun fast zum ersten Mal geschafft.
103 km
Der Kurs ist übrigens durchaus schwierig, es geht fast immer berghoch oder bergrunter. Wenn das Rennen denn mal freigegeben würde, könnten tempofeste Leute hier eine Selektion und einen Sprint aus einem dezimierten Feld herbeiführen. Kurz vor Schluss gibt es einen letzten Hügel, und auch zum Ziel hinauf geht es bergan.
104 km
107 km
Die Fahrer haben den Rundkurs bereits mehr als zur Hälfte absolviert. Gut möglich, dass das Rennen erst nach der ersten von zwei Schleifen rund um Berga freigegeben wird.