Kolumbien: Egan Bernal darf dank Sondergenehmigung länger draußen trainieren

Egan Bernal und vier weitere kolumbianische Profis haben vom Bürgermeister der Stadt Zipaquirá eine Sondergenehmigung erhalten, ab Montag gemeinsam täglich zwischen fünf und acht Uhr morgens Straßentraining zu absolvieren, sofern sie einen Mindestabstand von fünf Metern einhalten. Am Wochenende hatte die kolumbianische Regierung eine leichte Lockerung der strikten Beschränkungen beschlossen.

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Neben Tour-Sieger Egan Bernal dürfen laut einer Meldung der spanischen Nachrichtenagentur auch Ineos-Teamkollegen Brandon Rivera (Team Ineos), Camilo Castiblanco (Team Illuminate), Diego Vasquez (Colnago CM) und Diyer Rincon (Focus Team VTT) morgens länger auf der Straße trainieren.
Die kolumbianische Zentralregierung hatte am Wochenende eine Lockerung der bisher sehr strikten Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Demnach darf landesweit allerdings nur eine Stunde am Tag im Freien Sport getrieben werden. Der Bürgermeister von Bernals Heimatstadt erließ ein Sonderdekret, dass Bernal längere Trainingszeiten erlaubt.

Quintana & Co im Nachteil

Dagegen müssen sich andere kolumbianische Stars wie Nairo Quintana (Arkéa - Samsic), Rigoberto Uran, Sergio Higuita (EF) oder Esteban Chaves (Mitchelton - Scott) mit einstündigen Trainingsausfahrten begnügen, solange es in ihren Heimatstädten nicht ähnliche Ausnahmeregelungen geben sollte.
In Italien dürfen die Profis ab dem 4. Mai wieder auf den Straßen trainieren, Frankreich will eine Woche später nachziehen. In Deutschland und Österreich war den Radprofis nicht verboten worden, draußen solo zu trainieren.
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