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Franziska Koch übernimmt Rotes Trikot bei Vuelta España Femenina - deutsche Meisterin glänzt nach Paris-Roubaix-Erfolg
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Publiziert 05/05/2026 um 14:07 GMT+2 Uhr
Franziska Koch setzt ihre starke Saison bei der Vuelta España Femenina 2026 fort und fährt ins Rote Trikot. Die deutsche Meisterin bestätigt nach ihrem Triumph bei Paris-Roubaix ihre Topform. Mit ihrem Team FDJ United-Suez gelingt ihr der nächste Coup und ein perfekter Start in die Spanien-Rundfahrt. Selbst ein harter Showdown am gefürchteten Angliru kann ihre starke Leistung kaum schmälern.
Highlights: Rüegg-Sturz im Roten Trikot überschattet turbulente Etappe
Quelle: Eurosport
Franziska Koch winkte lächelnd vom Podium und wollte das Rote Trikot auf ihren Schultern am liebsten gar nicht mehr hergeben.
"Ich hoffe, dass ich die Führung verteidigen kann", sagte die deutsche Radsport-Aufsteigerin nach dem nächsten Höhepunkt einer schon jetzt außergewöhnlichen Saison: "Ich bin sehr glücklich, es war ein perfekter Start in die Spanien-Rundfahrt."
Bei der Vuelta España Femenina war die 25-Jährige aus Mettmann am Montag an die Spitze der Gesamtwertung gerast. Ihr zweiter Platz im Sprint von San Cibrao das Viñas bescherte ihr das Traumergebnis und den emotionalen Moment bei der Siegerehrung.
Am Dienstag rollte sie als Spitzenreiterin an den Start der dritten Etappe, auf der sie auf den 121,2 km von Padrón nach A Coruña im Fokus stand und um einen weiteren Tag in Rot kämpfte.
Roubaix-Siegerin Koch sorgt weiter für Furore
Den Stars der Szene hatte Koch die Show gestohlen - und das nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Erst vor drei Wochen hatte sie als erste deutsche Frau beim Kopfsteinklassiker Paris-Roubaix triumphiert.
Für die deutsche Meisterin, die für das französische Team FDJ United-Suez fährt, war es der mit Abstand größte Karriere-Erfolg. Sie wurde daraufhin zur Sportlerin des Monats April gewählt.
Koch glänzt auch bei der Vuelta
Ihre starke Form aus dem Frühjahr - Koch wurde auch Dritte bei der Strade Bianche und beendete auch die Flandern-Rundfahrt in den Top 10 - überträgt sie nun nahtlos auf die erste große Rundfahrt des Jahres.
"Ich habe so viel Spaß mit dem Team", sagte Koch, die erst seit der laufenden Saison für die französische Equipe fährt: "Wenn man Freude an dem hat, was man tut und in einer guten Gruppe ist, läuft einfach alles wie am Schnürchen", sagte sie.
L'Angliru als letzte Hürde
Das soll so bleiben, mindestens bis zum Vuelta-Finale am kommenden Sonntag. Die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt dann auf dem gefürchteten Anstieg L'Angliru. Der Berg, den auch die Männer bereits bei der Vuelta gefahren sind, kommt auf seinen 12,1 Kilometern auf eine maximale Steigung von 23 Prozent.
Fahrerinnen wie die französische Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot sind dann im Vorteil. Franziska Koch darf ihre Vuelta unabhängig vom Endergebnis schon jetzt als Erfolg verbuchen.
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(SID)
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