Olympiasieger Alexander Winokurow vor Gericht wegen Absprachen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

Olympiasieger Alexander Winokurow muss sich am 13. März wegen Betrugsverdachts vor einem Gericht in Lüttich verantworten. Dies bestätigte ein Gerichtssprecher der französischen Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Dem Kasachen werden illegale Absprachen mit dem Russen Alexander Kolobnew für den Ausgang des Frühjahrsklassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich am 25. April 2010 vorgeworfen.

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Demnach habe Winokurow dem Russen 150.000 Euro gezahlt, damit dieser ihn gewinnen lässt. Auch gegen Kolobnew wird ermittelt, beide streiten die Vorwürfe ab.
Nachdem zunächst italienische und Schweizer Medien über den Vorfall berichtet hatten, schaltete sich auch der Weltverband UCI ein.
Den Ermittlern lagen offensichtlich eindeutige E-Mails zwischen Winokurow und Kolobnew vor, in denen die beiden den Betrug abgesprochen haben sollen.
Zudem soll es zwei Zahlungen - eine über 100.000 Euro, eine über 50.000 - gegeben haben.
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