Marcel Kittels Karriere "noch nicht vorbei": Experte glaubt an Comeback

Der Belgier Patrick Lefevere, ehemaliger Teamchef von Marcel Kittel bei Quick Step, glaubt an ein nochmaliges erfolgreiches Comeback des deutschen Top-Sprinters im Profiradsport. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für ihn vorbei ist", sagte der Boss der Mannschaft Deceuninck-Quick Step, unter dessen Regie Kittel nach seinem Seuchenjahr 2015 schon einmal eine eindrucksvolle Rückkehr gelang.

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"Er ist nicht verletzt, er macht keine dummen Sachen. Du musst die Gründe finden und sie adressieren", sagte der schillernde Lefevere:
Bei Quick Step hatte Kittel 2016 und 2017 zwei seiner erfolgreichsten Karrierejahre. 2017 gewann der deutsche Tour-Rekordetappensieger allein fünf Teilstücke der Frankreich-Rundfahrt. Lefevere glaubt, "mentaler Druck" sei ein Problem für Kittel. "Er ist zerbrechlich, sonst wäre er jetzt nicht in dieser Position", sagte der Quick-Step-Chef, der Spekulationen über eine mögliche Rückkehr Kittels in sein Team als "viel zu früh" bezeichnete.
Kittels Zeit bei Katusha-Alpecin hatte am Donnerstag auch wegen ständiger teaminterner Querelen mit der vorzeitigen Vertragsauflösung geendet. Der Thüringer, der am Samstag 31 Jahre alt wird, will nun erst einmal Abstand gewinnen.
Auch ein Karriereende steht im Raum, doch Ralph Denk, Teamchef bei Bora-hansgrohe, hält ein Comeback ebenso wie Lefevere für möglich. "Marcel darf man nicht abschreiben", sagte er dem SID.
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