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Politt und Schachmann freuen sich aufs Olympische Straßenrennen - beide nur als Außenseiter am Start
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Publiziert 02/08/2024 um 12:30 GMT+2 Uhr
Nils Politt hat nach den Strapazen der erfolgreichen Tour de France wieder frische Beine, Maximilian Schachmann ist dem Olympia-Fieber erlegen und voller Vorfreude. Dennoch hat das deutsche Zweiergespann höchstens Außenseiterchancen im olympischen Straßenrennen am Samstag in Paris. Favoriten sind etwa Zeitfahr-Olympiasieger Remco Evenepoel oder Mathieu van der Poel.
Nils Politt greift bei den Olympischen Spielen an
Fotocredit: Getty Images
Für Maximilian Schachmann hat das olympische Straßenrennen einen "großen Stellenwert", sagte er dem SID. "Es hat nicht die Tradition eines jährlich wiederkehrenden Rennens. Aber man ist Olympiasieger, das hat eine Strahlkraft über die einzelne Sportart hinaus."
Das Rennen sei etwas ganz Besonderes: "Egal, wen man auf der Welt fragt: Mit dem Titel Olympiasieger kann jeder etwas anfangen."
Favoriten auf dem 272,1 Kilometer langen Kurs mit Klassiker-Charakter, der im Finale drei Mal über den Montmartre führt, sind andere.
Weltmeister Mathieu van der Poel (Niederlande) träumt von der Goldmedaille. Zu den größten Rivalen zählen Zeitfahr-Olympiasieger Remco Evenepoel (Belgien) oder Ex-Weltmeister Mads Pedersen (Dänemark). Frankreich hofft auf einen Coup durch Julian Alaphilippe oder Christophe Laporte. Tour-Champion Tadej Pogacar hatte seine Teilnahme abgesagt.
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Deutschland mit kleinem Team beim Straßenrennen
Politt hatte den Slowenen im Juli als Edelhelfer beim Team UAE Emirates zu dessen dritten Triumph im Gelben Trikot verholfen. Nun kann der Kölner wieder eigene Ambitionen verfolgen.
"Ich fühle mich ganz gut, habe mich gut erholt", sagte Politt. Teile des Kurses seien von Paris-Nizza bekannt, "gerade die Strecke außerhalb von Paris. Die Anstiege sind nicht besonders steil, aber nach der Distanz anspruchsvoll."
Taktisch wird das Rennen mit nur 89 Fahrern über die große Distanz eine Herausforderung für das deutsche Duo. Andere Nationen wie Großbritannien, Frankreich oder Dänemark sind als Quartett stärker aufgestellt.
"Das Rennen ist sehr schwer vorherzusehen. Man muss sich umstellen", sagte Schachmann, der das Einzelzeitfahren als Neunter beendet hatte: "Wir können das Rennen nicht bestimmen und müssen uns den Gegebenheiten anpassen."
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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