Olympia 2024: Gold für Grace Brown im Zeitfahren der Frauen - Bronze für Weltmeisterin Chloe Dygert nach Sturz

Die erste Goldmedaille im Radsport ist vergeben. Die Australierin Grace Brown ist neue Olympiasiegerin im Zeitfahren der Frauen. Die Vize-Weltmeisterin gewann mit riesigem Abstand (1:31 Minuten) vor Anna Henderson aus Großbritannien und der US-Amerikanerin Chloe Dygert (+1,32). Dygert stürzte bei strömendem Regen auf der nassen Strecke und musste sich mit Bronze begnügen.

Weltmeisterin Dygert schmeißt Chance auf Zeitfahr-Olympiasieg weg

Quelle: Eurosport

Vierte wurde die Französin Juliette Labous (+1:41), die dreimalige Weltmeisterin Demi Vollering (+1:51) aus den Niederlanden kam auf Platz fünf.
Die Österreicherin Christina Schweinberger (+2:14) belegte Rang zehn, die deutsche Zeitfahrmeisterin und Tokio-Olympiasiegerin Mieke Kröger (+2:50) wurde 13., zwei Positionen dahinter folgte U23-Weltmeisterin Antonia Niedermaier (+3:15) auf Platz 15.
"Mit meinem Rennen kann ich nicht zufrieden sein", sagte Kröger am "ARD"-Mikrofon nach den Rennen, in dem es zu zahlreichen Stürzen gekommen war: "Ich war eher langsam in den Kurven. Das war wohl die richtige Entscheidung, auch wenn das Zeit kostet."
Für einige Irritation sorgte der Auftritt der Slowenin Urska Pingart (38). Diese  war anstatt Urska Zigart nominiert worden, der besten Fahrerin des Landes.
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Sogar Betreuer fällt auf die Nase: Sturz-Festival beim Zeitfahren

Quelle: Eurosport

Dies hatte nicht nur bei Zigart, sondern auch bei ihrem Freund - Tour-Sieger Tadej Pogacar - für großen, teils öffentlichen Unmut gesorgt. Pogacar sagte in der Folge seinen Paris-Start ab, offiziell wegen Müdigkeit. Pingart landete mit 5:28 Minuten Rückstand auf Platz 31 unter 35 Starterinnen.
(SID)
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In einer eigenen Liga: Brown fährt überlegen zum Olympiasieg

Quelle: Eurosport




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