Mathieu van der Poels ungewöhnliche WM-Vorbereitung: Teamchef Roodhooft und Nationaltrainer Moerenhout klären auf

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Mathieu van der Poels ungewöhnliche Vorbereitung auf die Straßenrad-WM in Montréal sorgt für Gesprächsstoff. Während zahlreiche Konkurrenten bereits in Kanada ihre Form testeten, startet der Niederländer bei der Luxemburg-Rundfahrt. Nun haben sein Teamchef Christoph Roodhooft und Nationaltrainer Koos Moerenhout die Entscheidung gegenüber "Het Nieuwsblad" erklärt.

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Quelle: Eurosport

"Es ist auf jeden Fall ein Versuch, wieder etwas Wettkampfpraxis auf der Straße zu bekommen. Das liegt schließlich schon seit der Tour zurück", sagte Roodhooft. Van der Poels zwischenzeitlicher Fokus auf das Mountainbike habe eine andere Art des Trainings erfordert.
In den vergangenen Tagen habe der 31-Jährige deshalb zunächst wieder gezielt an seiner Ausdauer gearbeitet. "Er hat seine ersten Intervallblöcke im Training bereits absolviert. Das sollte also wieder passen", erklärte Roodhooft. Nun gehe es darum, "Wettkampfrhythmus und Rennhärte" hinzuzufügen.
Der Plan: Fünf Renntage in Luxemburg sollen van der Poel den letzten Schliff für die WM in Montréal (ab Sonntag live bei Eurosport und HBO Max) geben. "Fünf gute Tage auf dem Rad können mit Blick auf die WM einen großen Unterschied machen", betonte sein Teamchef.
Van der Poels Entscheidung hatte im Vorfeld durchaus überrascht. Statt wie einige seiner Konkurrenten früh nach Kanada zu reisen und dort die beiden WorldTour-Rennen zu bestreiten, setzte der frühere Weltmeister nach seinem Mountainbike-Ausflug auf eine Vorbereitung in Europa.

Van der Poel: Nationaltrainer Moerenhout sieht "guten Trainingsblock"

Auch Nationaltrainer Moerenhout hält diesen Weg für sinnvoll. "Die Luxemburg-Rundfahrt ist für ihn ein guter Trainingsblock mit Blick auf Montréal", erklärte der 52-Jährige. Eine frühe Reise nach Kanada hätte zusätzliche Reise- und Ruhetage bedeutet - also weniger Training.
In Luxemburg könne van der Poel dagegen einen intensiven Block absolvieren. Moerenhout geht sogar davon aus, dass die eigentlichen Rennkilometer nicht alles sein werden: "Wie man Mathieu kennt, wird man ihn vor oder nach den Etappen wohl noch auf dem Rad sehen."
Sein Fazit: "Es gibt mehrere Wege, die zum Erfolg führen, und das ist einer davon." Moerenhout ist ebenfalls überzeugt, dass van der Poel trotz des schwierigen Parcours zum Kreis der Sieganwärter gehört: "Mit jemandem wie Mathieu fährt man um den Sieg."
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Quelle: Eurosport


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