Mathieu van der Poel gewinnt Omloop Nieuwsblad: Superstar sichert sich Klassiker-Auftakt mit eindrucksvollem Solo

Erster Start, erster Sieg: Mathieu van der Poel hat den Auftakt in die Klassiker-Saison 2026 souverän für sich entschieden. Der Topfavorit dominierte beim 81. Omloop Nieuwsblad mit einem Solo-Sieg und feierte einen perfekten Einstand in die Straßensaison: Für den Niederländer vom Alpecin-Team war es der erste Sieg beim Eintagesrennen von Gent nach Ninove, das er zuvor noch nie bestritten hatte.

Highlights des Klassiker-Auftakts: Stürze und Attacken prägen Omloop

Quelle: Eurosport

Im Sprint eines Verfolgerduos holte Tim van Dijke Platz zwei für Red Bull-Bora-hansgrohe im Duell mit Florian Vermeersch (UAE Team), knapp eine halbe Minute lagen die beiden hinter dem jubelnden Sieger.
Bester Deutscher war Nils Politt (UAE Team), der als 14. mit 57 Sekunden Rückstand in der ersten großen Verfolgergruppe nach 207 Kilometern ins Ziel kam.
"Dieses Rennen war ein großes Ziel von uns, denn weder ich noch mein Team haben hier je gewonnen", sagte van der Poel im Siegerinterview nach seinem nun 57. Profierfolg bei Straßenrennen. Der 31-Jährige knüpfte damit nahtlos an seine Erfolge aus der zurückliegenden Cross-Saison an, die er am 1. Februar mit dem achten WM-Titel beendet hatte.
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Solo-Sieg bei Omloop-Debüt: Van der Poel lässt sich feiern

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Nach dem Rennen ließ van der Poel zunächst noch offen, ob er am Sonntag auch beim nächsten Klassiker, der 78. Austragung von Kuurne - Brüssel - Kuurne (live bei HBO Max) starten werde. Am Abend vermeldete dann sein Team, dass der Niederländer auf die Teilnahme verzichtet.
Beim zweiten Teil des Openingsweekend in Flandern würde er es auf einem weniger anspruchsvollen Parcours mit Topsprinter wie Jonathan Milan (Lidl-Trek) und seinem Alpecin-Teamkollegen Jasper Philipsen zu tun bekommen. Beim Omloop hatte sein größter Rivale Wout van Aert im Vorfeld seinen geplanten Start absagen müssen.
Am Abend gab der Alpecin-Rennstall dann bekannt, dass van der Poel am Sonntag nicht starten werde, es bleibe beim geplanten Fahrplan mit Tirreno - Adriatico (ab 9. März) als nächstem Einsatz.

Van der Poel nutzt "Mauer" zum Angriff

Die entscheidende Attacke zum Sieg beim Omloop setzte van der Poel 16 Kilometer vor dem Ziel, als er sich an der Mauer von Geraardsbergen unwiderstehlich aus der Spitzengruppe absetzte. Zuvor hat es am Molenberg eine Vorentscheidung gegeben, als Vermeersch angriff und nur van der Poel und van Dijke folgen konnten.
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Krasse Reaktion: Van der Poel fährt fast über Kopf von Sturzopfer

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Die Verfolgungsarbeit wurde danach auch von Stürzen beeinträchtigt, sodass die stärksten Fahrer der Spitzengruppe die Podiumsplätze unter sich ausmachen konnte.
Für den Visma-Rennstall, der den Goßteil der Verfolgungsarbeit übernommen hatte, blieb am Ende Rang vier durch den Franzosen Christophe Laporte.
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Böser Sturz: Abflug in Straßengraben auf regennasser Straße

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Vorentscheidung? Massensturz reißt Feld auseinander

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