Bitterer Rückschlag für Stefan Küng: Klassikersaison nach Sturz beim Omloop vorbei - Schweizer vor OP nach Bruch

Was für ein Tiefschlag für Stefan Küng: Für den Schweizer ist die Klassikersaison schon nach dem ersten Start vorbei. Der Kopfsteinpflaster-Spezialist hat sich bei einem Sturz knapp 50 Kilometer vor dem Ziel des Omloop Nieuwsblad seinen linken Oberschenkel gebrochen. Wie lange Küng ausfallen wird, ist noch völlig unklar. Die Klassiker wird der 32-jährige Schweizer aber auf jeden Fall verpassen.

Highlights des Klassiker-Auftakts: Stürze und Attacken prägen Omloop

Quelle: Eurosport

Küng war im Kopfsteinpflastersektor Kerkgate gemeinsam mit drei weiteren Fahrern zu Boden gegangen und zunächst zwar wieder aufgestanden, schien dabei aber schon große Schmerzen zu haben und blieb gebückt stehen. Wenig später wurde seine Aufgabe vermeldet.
"Aufgrund des Ortes der Verletzung und ihrer Schwere wird eine Operation notwendig", heißt es im Statement des Tudor-Rennstalls. "Stefan wird über Nacht im Krankenhaus in Belgien bleiben. Er wird dann so bald wie möglich in die Schweiz transportiert, wo für den Anfang der nächsten Woche eine Operation angesetzt wurde."
Küng war im Winter nach sieben Jahren bei Groupama-FDJ zu Tudor gewechselt und hatte große Ziele für das Frühjahr: Insbesondere bei Paris - Roubaix und der Flandern-Rundfahrt wollte er glänzen - bei beiden Monumenten hatte er in den letzten Jahren regelmäßig Spitzenergebnisse erzielt.
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Der Schweizer Stefan Küng vom Team Tudor

Fotocredit: Imago

Entwarnung gab es dagegen am Abend von Küngs Teamkollege Rick Pluimers. Der Niederländer war rund fünf Kilometer nach dem Schweizer zu Fall gekommen und auf dem Kopfsteinpflaster des Molenbergs mit dem Gesicht aufgeschlagen.
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Krasse Reaktion: Van der Poel fährt fast über Kopf von Sturzopfer

Quelle: Eurosport


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