Paris - Nizza: So lief die 6. Etappe - Visma zerlegt Feld mit Attacke, Florian Lipowitz klettert auf Platz zwei
Paris - Nizza
6. Etappe | Herren | 14.03.2025
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Update 14/03/2025 um 17:58 GMT+1 Uhr
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16:08
16:01
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Nach und nach trudeln jetzt die Gruppen ein. Alle mies drauf, alle komplett durchnässt. Damit steht die Gesamtwertung hier doch nochmal deutlich anders da als am Vortag. Jorgenson bleibt Erster, 40 Sekunden vor Lipowitz. Dann kommt Skjelmose mit 59 Sekunden. Arensman als neuer Vierter hat 1:20 Minuten Rückstand, Almeida genau das Doppelte. Das war so nicht zu erwarten.
Schachmann versucht es am Teufelslappen, aber die Lücke, die er da rausfahren kann, ist nicht groß genug. Dann bleibt er vorne, zieht quasi den Sprint für Pedersen an. Und der Däne tritt mit dickem Gang rein, aber von hinten kommt Tarling. Immer näher, immer näher ... aber es reicht nicht für den Waliser. Tagessieg für Pedersen, der damit auch ins Grüne Trikot fährt!
2 km
2 km
Bisher keine Spielchen. Es geht geschlossen ins Finale.
4 km
4 km
Die letzten vier Kilometer. Es kommen jetzt noch ein paar Kreisverkehre, es könnte also rutschig werden. Da ist jetzt die Frage: Volles Risiko für den Etappensieg, oder lieber den GC-Vorsprung durchbringen? Ob Pedersen und Zingle, die hier auf dem Papier die besten Sprinter sind, nach der vielen Arbeit noch die Power haben, ist keineswegs sicher.
10 km
10 km
Die letzten zehn Kilometer. Aber hinten macht sich jetzt mehr und mehr Resignation breit. Der Abstand wächst weiter.
14 km
14 km
Die Kilometer werden immer weniger, der Rückstand wächst hingegen leicht. Jetzt sind es fast anderthalb Minuten zwischen den beiden Hauptgruppen. Das wird wohl nichts mehr mit dem Zusammenschluss.
19 km
19 km
Am Zwischensprint sind es die GC-Fahrer, die um die Sekunden kämpfen. Jorgenson holt sich sechs, Skjelmose vier, Lipowitz zwei. Viel ist also nicht passiert.
20 km
20 km
20 Kilometer vor dme Ziel sind es jetzt weiterhin 1:20 Minuten, die zwischen beiden Gruppen liegen. Und hinten werden die Beine schwer, da fahren immer weniger Leute mit, wobei sicher auch die Moral eine Rolle spielt.. Vorne läuft es hingegen weiter rund.
28 km
28 km
Martinez bekommt es jetzt richtig dick. 4:10 Minuten soll sein Rückstand jetzt betragen, in welcher Gruppe das auch immer sein soll. Dabei musste der kleine Franzose zuletzt auch einstecken, wie er nach seinem Sieg erzählt hatte. Und zwar von seinen Fans
Lenny Martinez: "Als hätte ich jemanden getötet!" | radsport-news.com
Lenny Martinez: "Als hätte ich jemanden getötet!" | radsport-news.com
30 km
30 km
Es sind noch 30 Kilometer bis ins Ziel. Die Verfolger, zu denen jetzt auch Cavagna gehört, beißen und halten ihren Rückstand jetzt bei 1:15 Minuten konstant. UAE, Groupama, Movistar und auch Jayco haben hier zusammengelegt.
35 km
35 km
Ein bisschen Spekulation ist natürlich auch dabei, denn alle Profis fahren hier quasi in schwarzen Regenjacken. Aber angeblich sind Almeida und der Tagessieger von gestern, Lenny Martinez (Bahrain Victorious), nur in der dritten Gruppe. Und die hätte dann jetzt schon mehr als drei Minuten Rückstand. Dann wäre es aber schon seltsam, dass UAE in der zweiten Gruppe Tempo fährt.
41 km
41 km
41 Kilometer vor dem Ziel ist Cavagna von der Gruppe um Jorgenson und Lipowitz eingeholt worden. Da ist die Frage, wie er sich jetzt verhält. Bleibt er vorne, oder lässt er sich durchfallen und versucht nochmal für Guillaume Martin und Co die Lücke zu schließen?
44 km
44 km
Der Abstand zwischen Gelb und Weiß sowie den Verfolgern ist jetzt auch eine Minute angewachsen. Es sieht tatsächlich nicht so aus, als könnten die Verfolger die Lücke da wieder schließen.
50 km
50 km
Während Cavagna vorne weiter sein Ding macht und die Gruppe um Jorgenson und Lipowitz anderthalb Minuten dahinter fährt, ist das Peloton jetzt nochmal 40 Sekunden weiter zurück. Tendenz: wachsend. 14 Mann sind es dort jetzt. Dabei auch Mads Pedersen für Lidl und Matteo Sobrero für Red Bull. Und die beiden können natürlich auch richtig aufs Tempo drücken. Ineos mit Josh Tarling, Magnus Sheffield, Tobias Foss, Samuel Watson und eben Arensman. Wer soll die denn zurückholen?
52 km
52 km
Dahinter finden sich jetzt ganz viele kleine Gruppen wieder, die sich aber langsam wieder finden. Die Frage ist, wer da jetzt arbeitet hinten. Müssten ja eigentlich UAE - Emirates - XRG für Almeida sein und natürlich die Sprinterteams, allen voran Soudal - Quick-Step für Merlier.
56 km
56 km
So, was ist denn jetzt los? Visma - Lease a Bike zerfetzt hier das Feld. Über die Kuppe der zweiten Bergwertung hat es die niederländische Mannschaft richtig krachen lassen. Nur zehn Fahrer sind vorne. Sechs davon in Gelb - zumindest unter ihren Regenjacken -, also alle. Und dazu noch, das ist die gute Nachricht, Florian Lipowitz (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Maximilian Schachmann (Soudal - Quick-Step) sowie Mattias Skjelmose (Lidl - Trek). Von hinten fahren jetzt noch ein paar Ineos-Fahrer ran, die Thymen Arensman mitbringen.
60 km
60 km
Und morgen wird es dann sogar so schlecht - zumindest für alle, die nicht Skifahren wollen - dass die Etappe verkürzt werden muss. Die Königsetappe muss eingedampft werden:
Königsetappe von Paris-Nizza um rund 40 Kilometer verkürzt | radsport-news.com
Königsetappe von Paris-Nizza um rund 40 Kilometer verkürzt | radsport-news.com
62 km
62 km
Ansonsten müssen wir natürlich auch wieder übers Wetter reden. Und zwar weiterhin nicht, weil es so schön ist. Im Gegenteil. Die Straßen sind nass, das Thermometer zeigt gerade mal fünf Grad, dafür aber zumindest fast keinen Wind.
64 km
64 km
Und der Dritte im Bunde war Jakub Otruba (Caja Rural - Seguros RGA). Er hatte nach 18 Kilometern den Sprung nach vorne geschafft, konnte dann aber vor ein paar Minuten nicht mehr mit Cavagna mithalten und ist jetzt auch wieder hinten im Feld.
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Highlights der 6. Etappe: Visma dreht im Dauerregen grandios auf
Quelle: Eurosport