Paris-Nizza 2026: Max Kanter sprintet zum Sieg auf der 2. Etappe - "Ich habe so lange darauf gewartet"

Max Kanter (XDS Astana Team) hat die zweite Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der 28-jährige Deutsche setzte sich im Massensprint in Montargis nach 187 Kilometern vor Laurence Pithie (Red Bull - BORA – hansgrohe) und Jasper Stuyven (Soudal Quick-Step) durch und feierte seinen ersten WorldTour-Sieg überhaupt. Die Gesamtführung verteidigte Luke Lamperti (EF Education - EasyPost).

"Großartig gemacht!" Kanter sprintet zum Sieg - und kann's nicht fassen

Quelle: Eurosport

Mark Cavendish, Robbie McEwen, Max Kanter. Zumindest in der Ortschronik von Montargis steht der deutsche Sprinter jetzt in einer Reihe mit zwei legendären Sprintern, die hier ebenfalls schon siegreich waren.
Im Zielbereich konnte der Deutsche seinen Sieg gar nicht fassen, schlug sich auf den Kopf und zeigte sich im Interview überglücklich: "Ich habe so lange darauf gewartet... Ich muss mich beim Team bedanken, die letzten Wochen waren nicht meine besten. Es ist ein Traum, dieses Rennen zu gewinnen." Es ist der größte Sieg in der bisherigen Karriere Kanters.
Dafür musste Kanter aber auch einiges tun. Das Finale war wie schon am Vortag nicht ganz einfach. Am letzten Kreisverkehr hatte es mit Biniam Girmay (NSN) und Vito Braet (Lotto – Intermarché) zwei Mitfavoriten auf den Tagessieg ausgebremst. Phil Bauhaus (Bahrain - Victorious) war bereits knapp 30 Kilometer vor dem Ziel zu Fall gekommen.
Pascal Ackermann landete als zweitbester Deutscher auf Rang 14 unmittelbar vor Landsmann Niklas Märkl. Lennard Kämna und Nils Politt hatten nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun.
"Es war wirklich chaotisch. Zwei Kilometer vor dem Ziel haben wir mit Mike Teunissen viele Positionen verloren. Aber er blieb ruhig und hat mich am letzten Kreisel wieder in gute Position gebracht. Dann konnte ich Vollgas geben und keiner ging mehr vorbei", so Kanter. Teunissen hatte den Deutschen perfekt auf die letzten 200 Meter gebracht.
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Kanter nach Etappen-Sieg: "Habe so lange darauf gewartet"

Quelle: Eurosport

Kanter steckt Fehlstart vom Sonntag weg und siegt

"Das gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich habe das heute nicht erwartet. Vor allem, nachdem ich mich gestern so schlecht gefühlt hatte." Da hatte es Kanter nicht mit dem Feld über die letzten Berge geschafft, weshalb er in der Gesamtwertung keine Rolle spielt.
Die führt weiterhin Luke Lamperti (EF Education – EasyPost) an, der Tagesfünfter wurde. Zeitgleich ist nun Vito Braet (Lotto – Intermarché), der am Bonussprint seinen Rückstand auf den US-Amerikaner, der weiterhin auch die Punktewertung anführt, wettgemacht hatte.
Lange wird er sich darüber aber nicht freuen können. Morgen steht das Mannschaftszeitfahren auf dem Programm, bei dem EF nicht zu den Favoriten gehört.
(mit radsport-news.com und SID)
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Bitter: Bauhaus stürzt vor Sprint-Finale

Quelle: Eurosport


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