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Peter Sagan denkt noch nicht an die Radsport-Rente: Der Straßen-Weltmeister will weiter Rennen fahren
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Publiziert 26/10/2023 um 22:25 GMT+2 Uhr
EIgentlich war davon ausgegangen worden, dass Peter Sagan seine Straßenrad-Karriere beendet. Doch der dreimalige Weltmeister hat andere Pläne und plant auch im kommenden Jahr bei einigen Rennen an den Start zu gehen - wenn auch in deutlich reduzierter Form. Der Fokus liege dabei aber nicht mehr auf dem Sammeln weiterer Siege, wie der Slowake verriet.
Peter Sagan
Fotocredit: Getty Images
Mit der Tour de Vendée (1.1) hat sich Peter Sagan am 1. Oktober von seinem Straßen-Profiteam TotalEnergies verabschiedet und für viele war das gleichbedeutend mit dem Ende seiner Straßenrad-Karriere.
Doch der Slowake hatte nie behauptet, sich endgültig vom Straßenradsport zu verabschieden, sondern lediglich vom WorldTour-Zirkus. Wie Sagan nun gegenüber dem slowakischen Sportportal "sport.sk" erklärte, will er auch im kommenden Jahr noch Straßenrennen bestreiten – wenn auch auf niedrigerem Level.
"Mein Ziel ist es, Spaß zu haben, mein Bestes zu geben und zu versuchen, mich für das olympische Mountainbike-Rennen in Paris zu qualifizieren, wo ich meine Karriere dann beenden möchte", erklärte Sagan seine Pläne für 2024.
Der Slowake konkretisierte: "Ich bin in Gesprächen mit Specialized und wir prüfen die Möglichkeit, zwei oder drei Straßenrennen zu fahren. Das werden sicher keine WorldTour-Rennen sein, sondern auf niedrigerem Niveau. Es sollte eine Ergänzung und Abwechslung zu meiner Mountainbike-Vorbereitung sein."
Training wichtiger als Siege
Sagan hoffe auf einige kleinere Etappenrennen, wobei die finale Auswahl vor allem auch von Specialized abhänge. Außerdem gehe es dabei weniger ums Gewinnen, als um die Trainingseffekte.
"Es geht darum, Meilen zu sammeln und meine Form zu verbessern", so der Straßen-Weltmeister von 2015, 2016 und 2017. "Ich weiß nicht, welches Trikot ich tragen werde, aber es besteht kein Zweifel, dass Sportful, Specialized und 100% darauf sein werden. Wir denken über zwei oder drei mögliche Teams nach, die in Frage kommen."
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Quelle: Eurosport
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