Peter Sagan war nach dem Unfalltod von Gino Mäder bei Tour de Suisse 2023 traurig: "Hat mich sehr getroffen"

Peter Sagan hat der Unfalltod von Gino Mäder bei der letztjährigen Tour de Suisse sehr berührt, wie er im Interview mit dem "Blick" verriet. "Ich war nach seinem Tod sehr traurig", meinte der Slowake. Auch wenn er den 26-jährigen Schweizer nicht näher gekannt habe, "hat es mich sehr getroffen. Das war eine große Tragödie für den Radsport." Mäder war bei einer Abfahrt tödlich verunglückt.

Peter Sagan

Fotocredit: Imago

Sagans Entscheidung, seine Straßen-Radsportkarriere Ende 2023 an den Nagel zu hängen, sei dadurch aber nicht beeinflusst worden.
"Ich hatte schon im Januar davor eine klare Vorstellung, wie es bei mir weitergehen soll", so Sagan, der im vergangenen Jahr in der Schweiz ebenfalls am Start war.
Mäder war auf der 5. Etappe der Tour de Suisse schwer gestürzt und verstarb nur einen Tag später, am 16. Juni 2023, an den Folgen.
Aufgrund der Gefahren im Radsport freut sich Sagan auch, dass sein sechsjähriger Sohn Marlon bisher kein Interesse am Sport seines Vaters hat.

Peter Sagan hat Olympia weiter im Blick

"Ich bin froh, wenn er nicht fährt", meinte der 34-Jährige. Aber: "Am Ende ist es seine Entscheidung. Es ist schön, dass er Sport treibt. Momentan versucht er sich im Fußball und im Tennis. Aber ich werde ihn nie zu irgendetwas drängen."
Sagan konzentriert sich seit diesem Jahr wieder auf seine Mountainbike-Karriere. Das Ziel Olympische Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August) hat der Slowake auch noch nicht abgehakt.
Wenngleich er weiß: "Es wird ganz schwierig. Die Chancen stehen wohl gegen null - aber wir werden sehen." Bis Ende Mai hat Sagan Zeit, um sich noch zu qualifizieren.
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Sagan: Mit dem Mountainbike noch einmal zu Olympia

Quelle: Eurosport

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