Pfeil von Brabant 2025: Elisa Longo Borghini gewinnt eindrucksvoll vor Marianne Vos - Italienerin mit Solo-Sieg zwischen Lennik und Overijse

Zwölf Tage nach ihrem Sturz bei der Flandern-Rundfahrt hat sich Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) eindrucksvoll zurückgemeldet und beim 10. Brabantse Pijl (1.Pro) souverän die Titelverteidigung gefeiert. Die Italienische Meisterin entschied den Ardennenklassiker über 125,7 Kilometer zwischen Lennik und Overijse nach einer Attacke auf den letzten elf Kilometern souverän für sich.

Elisa Longo Borghini gewinnt den Pfeil von Brabant

Fotocredit: Getty Images

Dabei bewies die Italienerin, dass die knapp zweiwöchige Pause ihre Form nicht beeinträchtigt hatte.
Sechs Sekunden hinter Longo Borghini sicherte sich die Niederländerin Marianne Vos (Visma – Lease a Bike) im Sprint der ersten Verfolgerinnen den zweiten Platz vor ihrer Landsfrau Femke Gerritse (SD Worx – Protime).
Auf Rang vier folgte Longo Borghinis Teamkollegin Eleonora Gasparrini, Fünfte wurde die Britin Anna henderson (Visma – Lease a Bike). Die Schweizerin Elise Chabbey (FDJ – Suez) belegte Rang acht.
"Ich schaue ja nicht so auf die Statistiken, aber natürlich ist es schon, hier zum zweiten Mal gewonnen zu haben. Es ist ein sehr schönes Rennen und ich mag die Kombination aus Hügeln und Kopfsteinpflaster sehr. Das ist ein schöner Übergang von den Pflasterklassikern zu den Ardennenrennen", kommentierte Longo Borghini ihren Sieg, mit dem sie nun Redkordhalterin des 2016 erstmals ausgetragenen Rennens ist. Die damalige Premiere hatte Vos gewonnen.

Teamarbeit führt zum Erfolg

"Ich habe mich ziemlich gut gefühlt und wir haben mit dem Team geplant, ein aggressives Rennen zu fahren. Wir wollten unsere Chancen suchen. Ich hab das dann an der Moskestraat gemacht, war aber bei der vorletzten Überquerung etwas eingebaut, habe dann aber den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft", sagte Longo Borghini, die sich dann auf die Tempoarbeit ihrer Teamkollegin Brodie Chapman verlassen konnte, ehe sie dann an der letzten Überfahrt an der Moskestraat die entscheidende Attacke setzte.
"Ich wusste, dass hinter mir in der Gruppe einige Teams mit mehreren Fahrerinnen vertreten waren. Ich war mir nicht sicher, es zu schaffen, Ich habe dann aber auf meine Werte geschaut und wusste, dass es für sie schwer werden würde, mich noch einzuholen."
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Quelle: Eurosport


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