Lefevre sagte: "Fabio ist mit 130 Stichen im Gesicht genäht worden. Er hat nur noch einen Zahn, sein Gaumen ist immer noch nicht verheilt, und eines seiner Stimmbänder ist weiterhin gelähmt. Er kann immer noch nicht vernünftig atmen. Das war alles andere als eine positive Nachricht, es ist schrecklich."
Jakobsen war im Zielsprint der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt von Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) kurz vor der Ziellinie bei einer Geschwindigkeit von über 80 km/h ins Absperrgitter gedrückt worden. Er wurde anschließend ohne Bewusstsein ins Krankenhaus geflogen und dort operiert. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr.
Die behandelnden Ärzte betrachten es als "ein Wunder", dass der 23-Jährige nach dem schlimmen Unfall noch am Leben sei. Auch Jakobsen selbst äußerte sich vor einer Woche, dass er Angst gehabt habe, nicht zu überleben.
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Lefevre sprach auch über den Zustand von Remco Evenepoel, der beim Giro de Lombardia einen schweren Sturz erlitt: "Fabio ist in weit schlimmerer Verfassung als Remco. Dessen Brüche sollten innerhalb von sechs Wochen heilen, bei Fabio reden wir von einem Heilungsprozess von mehreren Monaten.
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