Simon Geschke kritisiert Veranstalter nach Unfall von Fabio Jakobsen

Der deutsche Radprofi Simon Geschke hat die Veranstalter der Polen-Rundfahrt nach dem schweren Sturz von Fabio Jakobsen scharf kritisiert. "Jedes Jahr derselbe dumme Bergab-Sprint bei der Polen-Rundfahrt. Jedes Jahr frage ich mich, warum die Organisatoren denken, das sei eine gute Idee", schrieb der 34-Jährige bei Twitter. Jakobsen stürzte im Zielsprint mit vollem Tempo in die Absperrgitter.

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"Massensprints sind gefährlich genug, man braucht kein Bergab-Finale mit 80 km/h", ergänzte der ‎Fahrer des CCC-Teams. Fabio Jakobsen wurde von Dylan Groenewegen im Finale der ersten Etappe brutal abgedrängt und stürzte daraufhin bei vollem Tempo in die Absperrgitter.
Der 23-Jährige wurde im Anschluss an den schweren Sturz ohne Bewusstsein in ein Krankenhaus geflogen. Am späten Abend berichtete Jakobsens Rennstall Deceuninck-Quick Step, dass sein Zustand "ernst, aber momentan stabil" sei.
Der Sturz von Jakobsen weckte unweigerlich Erinnerung an einen anderen tragischen Unfall. Auf den Tag genau vor einem Jahr war der Belgier Bjorg Lambrecht (Lotto-Soudal) auf der 3. Etappe der Polen-Rundfahrt bei Regen gegen einen Betonpfeiler geprallt und später im Krankenhaus verstorben.
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