Polen-Rundfahrt: Veranstalter erhöht nach Jakobsen-Sturz die Sicherheitsvorkehrungen

Nach dem schweren Sturz des Niederländers Fabio Jakobsen im Vorjahr hat der Veranstalter der Polen-Rundfahrt reagiert und neue Sicherheitsmaßnahmen präsentiert. Speziell für den Radsport entwickelte Absperrungen aus Kunststoff sollen den Fahrern an gefährlichen Stellen und insbesondere bei den Sprintankünften zukünftig zusätzlichen Schutz bieten. Das verkündete der Veranstalter bei "Twitter".

Fabio Jakobsen (ganz links) wurde bei der Polen-Rundfahrt von Dylan Groenewegen (2.v.l.) abgeräumt

Fotocredit: Getty Images

Die Kunststoffabsperrungen würden ab der Polen-Rundfahrt 2021 bei den Zielankünften sowie weiteren kritischen Passagen platziert sein.
Jakobsen wurde 2020 während der ersten Etappe in Katowice von seinem Landsmann Dylan Groenewegen im Endspurt abgedrängt und flog über die Absperrung. Der 24-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und schwebte zeitweise in Lebensgefahr.
Neben Groenewegens Fahrweise wurden auch die Sicherheitsvorkehrungen kritisiert. So stand in Katowice zum wiederholten Male ein gefährlicher Bergab-Zielsprint auf dem Programm.
Weiterhin wünschen sich einige Fans, die Bergab-Passage am Ziel aus dem Rennen zu nehmen. "Es ist ein Anfang", schrieb etwa ein "Twitter"-User über die neuen Absperrungen. "Aber ihr müsst mehr Verantwortung für das übernehmen, was passiert ist. Ihr könntet diesen verrückten Abfahrts-Zielsprint aus dem Programm nehmen, wenn ihr das noch nicht habt."
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Quelle: Eurosport

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