Nach Tod von Finlay Tarling bei der Portugal-Rundfahrt: Fahrergewerkschaft empört – Eltern melden sich emotional

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Nach dem tragischen Unfalltod von Radsportler Finlay Tarling auf der achten Etappe der Portugal-Rundfahrt hat sich die Fahrergewerkschaft "Cyclistes Professionnels Associés" (CPA) zu Wort gemeldet. "Wir sind sprachlos und voller Wut angesichts der Nachricht vom Tod von Finlay Tarling bei der Portugal-Rundfahrt", betonte die Gewerkschaft. Auch Tarlings Eltern Michael und Dawn meldeten sich.

NSN-Team gedenkt Finlay Tarling bei Arctic Race of Norway

Quelle: Eurosport

Der 19-Jährige war während der achten Etappe von Melgaço nach Fafe frontal mit einem Auto zusammengestoßen und dabei tödlich verletzt worden.
Das Fahrzeug habe nicht zum Renntross gehört und der Fahrer, so berichteten es portugiesische Medien, stehe unter Schock. Die Polizei ermittelt.
Dass es überhaupt zu dem Unfall kommen konnte, sorgte bei Ex-Profi Jérôme Pineau und der Fahrergewerkschaft für Unverständnis.
"Das ist das Ergebnis fehlender Ressourcen für die Organisation großer Radrennen, die immer teurer werden. All dies sollte in erster Linie die zuständigen Behörden betreffen", kritisierte der 13-fache Tour-de-France-Teilnehmer bei "RMC Sport".

Eltern von Tarling äußern sich

"Es ist nicht richtig, dass das Leben eines jungen Sportlers auf diese Weise enden muss, und wir sind empört darüber, dass es auch heute noch nicht möglich ist, solch schwere Unfälle zu verhindern", schrieb die CPA in ihrer Stellungnahme.
Am Sonntag hatten die Eltern und Geschwister des Briten ein emotionales Statement veröffentlicht. "Er war nicht nur unser Sohn und Bruder, sondern auch unser bester Freund. Sanftmütig, liebevoll und mit einem ganz besonderen Sinn für Humor – wir werden ihn schrecklich vermissen", schrieben Michael und Dawn Tarling auf Instagram.
Die Portugal-Rundfahrt wurde am Wochenende zu Ende geführt, Tarlings NSN Development Team trat nicht mehr an.
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Quelle: Eurosport


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