Primus Classic: Jordi Meeus gewinnt den Sprint in Haacht - Arnaud Démare wird Zweiter in Belgien

Jordi Meeus (Bora - hansgrohe) hat bei der 12. Primus Classic seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Nachdem auf den letzten drei Kilometern des 199,3 Kilometer langen Rennens von Brakel nach Haacht ein Sturz das Feld auseinandergerissen hatte, setzte sich der Belgier im Sprint einer rund 15-köpfigen Spitzengruppe knapp vor dem Franzosen Arnaud Démare (Groupama - FDJ) durch.

Meeus kocht Sprintstar Démare im Schlusspurt ab

Quelle: Eurosport

Vierter wurde sein Lansmann Kenneth Van Rooy (Topsport Vlaanderen) vor dem Kanadier Guillaume Boivin (Israel - Premier Tech).
Für den 24-jährigen Meeus war es der zweite Sieg binnen neun Tagen, als er die Schlussetappe der Tour of Britain gewonnen hatte. "Bei der Polen-Rundfahrt war ich gestürzt, da habe ich mir mein Schlüsselbein gebrochen. Danach bin ich zur Tour of Britain gefahren, eigentlich als Vorbereitung auf die Eintagesrennen - und das hat meiner Form sehr geholfen", sagte der Sieger, nachdem er den favorisierten Démare hinter sich gelassen hatte.
"Die letzten 20 Minuten begann es noch zu regnen. Dadurch war die Straße glatt", erklärte Meeus. "Beim Sturz kam ich ungefähr als Fünfter in die Kurve und ich glaube, nach der siebten oder achten Position ist eine große Lücke entstanden", fügte er an. So konnte er Kräfte sparen, die andere Sprinter aufwenden mussten, um noch nach vorn zu kommen. “Ich war perfekt positioniert. Ide Schelling (Teamkollege) kam auch noch ran und hat die Gruppe auf den letzten 900 Metern in die Länge gezogen. Dann trat Démare und an und ich konnte noch gerade so vorbeisprinten. Auf den letzten 50 Metern ging ihm die Kraft aus und ich konnte noch Gas geben“, freute sich der Bora-Profi.
Seinem ersten Sieg bei dem Profis nahe kam der gleichaltrige Kanter. Movistar, allen voran Tour-of-Britain-Sieger Gonzalo Serrano, richtete seine Taktik voll auf den Deutschen aus und jagte auf den letzten 40 Kilometern viele Ausreißergruppen. Wie Meeus befand sich auch Kanter bei dem Sturz weit vorne im Peloton. Er begann den Sprint am Hinterrad von Démare und konnte aber nicht mehr am Franzosen vorbeiziehen. "Das Team hat heute einen tollen Job für mich gemacht und ich bin ziemlich zufrieden mit dem dritten Platz. In meinem letzten Rennen bin ich gestürzt und ich habe mich offensichtlich gut davon erholt. Mehr als den dritten Platz hatte ich heute nicht in den Beinen", sagte Kanter.
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Quelle: Eurosport

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