Quer durch Flandern 2026: Wieder Drama um Wout Van Aert! Filippo Ganna fängt Belgier auf der Zielgeraden noch ab
Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) hat den ersehnten Sieg bei Quer durch Flandern erneut verpasst. Nachdem sich der Belgier bereits im vergangenen Jahr nach einem dramatischen Finale hatte geschlagen geben müssen, wurde er dieses Mal auf der Zielgeraden von Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) abgefangen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Sören Waerenskjold (Uno-X Mobility) wurde Dritter.
Highlights: Van Aert belohnt sich nicht, Ganna nach Defekten eiskalt
Quelle: Eurosport
Van Aert sah lange wie der Sieger aus. Knapp 40 Kilometer vor dem Ziel in Waregem attackierte der 31-Jährige am Eikenberg und schloss innerhalb weniger Minuten zum Spitzenduo Romain Grégoire und Niklas Larsen auf.
Während seine Begleiter nach und nach vom Feld geschluckt wurden, zog Van Aert ab zehn Kilometer vor dem Ziel als Solist durch und konnte lange den Vorsprung von knapp 15 Sekunden halten.
Im Finale kamen die Verfolger jedoch immer näher und knapp 100 Meter vor dem Ziel wurde Van Aert letztlich doch noch vom heranrauschenden Ganna geschluckt, der sich im Finale aus dem Feld gelöst hatte.
Damit blieb dem Belgier beim Heimrennen erneut nur der zweite Platz. Bereits im vergangenen Jahr hatte Van Aert den Sieg in einem dramatischen Finale aus der Hand gegeben. Damals schaffte es Van Aert gemeinsam mit seinen beiden Visma-Teamkollegen Matteo Jorgenson und Tiesj Benoot nicht, Neilson Powless abzuschütteln, der das gelbe Trio dann letztendlich im Zielsprint düpierte.
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Dramatisches Finish: Ganna kocht van Aert auf der Schlussgerade ab
Quelle: Eurosport
Van Aert zeigt sich als fairer Verlierer
"Es wäre schön gewesen, wenn das Ziel 150 Meter vorher gewesen wäre", sagte Van Aert schmunzelnd im Eurosport-Interview: "Ich habe alles gegeben, was ich in mir hatte. Dass mich dann noch jemand eingeholt hat... so ist eben Rennen fahren."
Der Visma-Star habe "bis zum letzten Moment gedacht, es könnte reichen. Aber nach der letzten Kurve war Ganna plötzlich da."
Auch für den Sieger glich das Rennen einer Achterbahnfahrt. 47 Kilometer vor dem Ziel erlitt Ganna zunächst einen Vorderradschaden und musste sein Rad wechseln. Doch damit nicht genug: Keine zehn Kilometer später brach beim neuen Rad dann der Lenker und der Italiener musste bereits zum zweiten Mal auf ein neues Gefährt umsteigen.
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Doppeltes Pech für Ganna: Italiener muss gleich zweimal das Rad tauschen
Quelle: Eurosport
Ausbremsen ließ sich Ganna dadurch jedoch nicht. "Es ist ein wichtiger Sieg für mich und für die nächsten Rennen hoffentlich auch eine Motivation für das Team", sagte der 29-Jährige, für den es nicht nur der erste Klassikersieg seiner Karriere, sondern der erste Sieg bei einem Eintagesrennen überhaupt war.
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Van Aert attackiert am Eikenberg und fährt Lücke zum Spitzenduo zu
Quelle: Eurosport
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Straßenrennen | HerrenRoeselare → Waregem / 184.6 km
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F. GannaBeendet
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