Blamage für Wout van Aert & Co.: Visma-Trio verpasst Sieg beim Klassiker trotz Dominanz - Neilson Powless jubelt
Sensations-Coup beim Klassiker Quer durch Flandern: Das Visma-Team hat sich trotz drei Fahrern in der Vierer-Spitzengruppe um den Sieg bringen lassen. EF-Profi Neilson Powless setzte sich im Sprint des Ausreißer-Quartetts gegen Wout van Aert, Tiesj Benoot und Matteo Jorgenson durch und düpierte damit das Trio in Waregem am Ende der 184 Kilometer nach allen Regeln der Kunst.
"Die Schmach von Waregem": Powless kocht Visma komplett ab
Quelle: Eurosport
Das Visma-Team hatte sich durch eine Überraschungsattacke 71 Kilometer vor dem Ziel mit vier Fahrern aus dem Feld gelöst, die Lücke zur Spitzengruppe um Powless geschlossen, diese gesprengt und dann trotz aller Bemühungen der Konkurrenz die Verfolger auf Distanz gehalten.
Der tief enttäuschte van Aert nahm im Ziel die Verantwortung für den kapitalen Fehlschlag auf sich: Er habe entschieden, alles auf den Sprint zu setzten, um mit einem Sieg dort die Kritik an seiner Person zum Schweigen zu bringen. Nun dürfte das Gegenteil der Fall sein.
"Wir sind bis zur Zehn-Kilometer-Marke ein wunderschönes Rennen gefahren. Wir haben uns dafür entschieden, mit Wout in den Sprint zu gehen. Das war die falsche Entscheidung, um ehrlich zu sein", gestand Jorgenson, "wir haben Neilson unterschätzt. Gratulation an ihn. Er hat einen tollen Sprint gezeigt".
Der Kalifornier Powless krönte sich damit zum Nachfolger seines US-Landsmanns, der die Generalprobe für die Flandern-Rundfahrt im Vorjahr gewonnen hatte. Die beiden Topfavoriten für die "Ronde", Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar, waren am Mittwoch nicht am Start.
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Highlights: Visma verzockt sich in verrücktem Finish
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Das überraschende Ende des Rennens erinnerte an einen anderen belgischen Klassiker vor zehn Jahren:
Beim Omloop hatte damals Ian Stannard vom Team Sky ein Trio von Etixx - Quick Step um Tom Boonen und Niki Terpstra in Schach gehalten.
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Trio düpiert: Als Stannard beim Omloop Boonen & Co. ausstach
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Politt stürzt bei Klassiker in Flandern
Bei der 79. Austragung von "Dwars door Vlaanderen" konnte sich kein deutscher Fahrer in den Top Ten platzieren, Nils Politt wurde durch einen Sturz um alle Chancen gebracht.
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Sturz: Politt und Pithie gehen in Flandern zu Boden
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Den Sprint der ersten Verfolger gewann der Däne Mads Pedersen, 45 Sekunden nachdem Powless den "größten Erfolg" seiner Karriere perfekt gemacht hatte. der Schweizer Stefan Küng belegte den neunten Rang.
Bester Deutscher nach insgesamt sieben Kopfsteinpflaster-Sektoren wurde John Degenkolb als 30. mit fast dreieinhalb Minuten Rückstand.
Das im Anchluss ausgetragenen Rennen der Frauen gewann Elisa Longo Borghini als Solistin.
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Visma überrascht Peloton mit Vierer-Attacke: Coup in Flandern
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Straßenrennen | HerrenRoeselare → Waregem / 184.2 km
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N. PowlessBeendet
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