Red Bull-Bora-hansgrohe bot Olympiasieger Remco Evenepoel laut Insider Mega-Gehalt für Wechsel von Soudal-Quick-Step

Im Sommer gab es Gerüchte um einen Wechsel von Remco Evenepoel zum deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe. Erst bei der WM setzte der Doppel-Olympiasieger den Spekulationen ein Ende und bestätigte seinen Verbleib bei Soudal-Quick-Step. Laut Radsport-Insider Michel Wuyts gab es bereits einen fertigen Vertrag für den 24-Jährigen - inklusive Mega-Gehalt und weiteren Zugeständnissen.

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Quelle: Eurosport

"Der Vertrag für Evenepoel lag schon bereit", schrieb Wuyts in seiner Kolumne bei der belgischen Zeitung "Het Laatste Nieuws". Die Modalitäten: "Zehn Millionen Euro pro Jahr plus drei Helfer inklusive Teammanager Klaas Lodewyck."
Der Raublinger Rennstall hätte Evenepoel damit wohl zum Topverdiener im Radsport gemacht, ihm seine Wunschhelfer und einen von ihm geschätzten sportlichen Leiter vom Team Soudal-Quick-Step zusätzlich zur Seite gestellt.
Wuyts erklärte auch, warum der Wechsel schließlich nicht zustande kam: Soudal-Teamchef Patrick Lefevere verhinderte demnach den Transfer der drei Helfer und hob Evenepoels Gehalt unter Mithilfe von COO Jurgen Foré deutlich an.
Laut Wuyts werde der Dritte der diesjährigen Tour de France bis zum Ende seines Vertrags 2026 fünf Millionen Euro pro Jahr verdienen. Zum Vergleich - vor seiner Vertragsverlängerung im Oktober war Tadej Pogacar Berichten zufolge mit rund sechs Millionen Euro Jahresgehalt der Topverdiener im Radsport.

Lefeveres Fehde mit Denk

Das Portal "cyclingnews.com" schätzt die Zahlen unter Berufung auf eigene Quellen als unrealistisch ein. Bei den zehn Millionen Euro soll es sich um das Gehalt für die kommenden zwei Jahre gehandelt haben.
Dass es die Abwerbe-Versuche seitens des Red-Bull-Lagers gegeben hat, bestätigt indirekt inzwischen auch Lefevere - und er ist mit der Art und Weise alles andere als einverstanden.
"Kennst Du meinen Freund Ralph Denk?", fragte er Tom Boonen im Gespräch mit seinem ehemaligen Star und "Het Nieuwsblad". "Er hat nun zweimal den gleichen Coup versucht: Er bot einen Vertrag mit sehr hohen Bonus-Zahlungen an, das macht man nicht mit Fahrern, die unter Vertrag stehen."
Vor vier Jahren habe es der Chef des deutschen Teams schon einmal versucht, nun, so Lefevere, würde Denk bei Tom Pidcock anklopfen, der bei Ineos Grenadiers unter Vertrag steht.
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