Dazu kam es aber wegen des schweren Sturzes mit Beckenbruch seines Landsmanns bei der Lombardei-Rundfahrt Mitte August nicht.

"Evenepoel hat gezeigt, was er kann und das ist nicht normal", sagte Keisse in der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws".

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Der Routinier, der im Dezember 38 Jahre alt wird, soll den Gewinner der Clasica San Sebastian nun wieder auf Topniveau bringen. "Es ist eine Herausforderung, aber ich finde es auch schön, auf ihn aufzupassen und so viel wie möglich zu tun, damit er sich so schnell wie möglich verbessern kann. Nennen wir es einen Crashkurs. Es muss jetzt alles passieren, einfach weil es möglich ist."

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Keisse zweifelt, ob Belgien der beste Ort dafür ist. "Er mag das nicht gerne lesen, aber es wäre nicht schlecht für ihn, Belgien zu verlassen. Zu einem Ort, an dem er bergauf trainieren kann und wo das Wetter besser ist. Nach Monaco? Das spielt keine Rolle. Ein Ort, an dem er mehr allein gelassen wird. Das würde es ihm leichter machen. Weil es nur noch schlimmer wird", glaubt Keisse, dass der Druck immer mehr zunehmen wird.

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