Remco Evenepoel mit Kampfansage: Bei diesem Rennen kann ich Tadej Pogacar im kommenden Jahr schlagen

Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) hat im Podcast "Café Koers" eine Kampfansage in Richtung Dominator Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) geschickt. "Ich glaube, ich sollte in der Lage sein, Pogacar in Lüttich zu schlagen, vorausgesetzt, dass ich in Top-Form bin", erklärte der Belgier, der letztmals 2023 ein Straßenrennen im Beisein von Pogacar gewonnen hatte.

Unnachahmlich! Pogacar lässt Evenepoel und Co. ohne Probleme stehen

Quelle: Eurosport

Damals triumphierte Evenepoel bei Lüttich–Bastogne–Lüttich, während Pogačar das Rennen nach einem Sturz nicht beenden konnte.
Noch länger zurück liegt ein Sieg Evenepoels, bei dem Pogačar die Ziellinie ebenfalls überquerte: Dieser datiert von den Weltmeisterschaften 2022, als Evenepoel nach einem Solo den Titel errang, während Pogačar in einer Verfolgergruppe ins Ziel kam.
Einzig im Zeitfahren konnte sich Evenepoel seither konstant gegen den slowenischen Dominator durchsetzen, was er zuletzt bei der WM in Ruanda mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung im Einzelzeitfahren unterstrich.
Im Interview im Podcast "Café Koers" sprach der 25-Jährige auch über die schwere Zeit nach seinem schlimmen Trainingssturz im vergangenen Dezember, der ihn beinahe die gesamte Saisonvorbereitung gekostet hatte.

Evenepoel fürchtete um Karriere

"Zuerst hatte ich Angst, dass wegen der physischen Auswirkungen auf die Muskeln und Sehnen in der rechten Schulter meine Karriere vorbei sein könnte", berichtete der Doppel-Olympiasieger von Paris.
Zwar hätten sich seine Befürchtungen als unbegründet herausgestellt, dennoch habe der Unfall auch mentale Folgen gehabt, sagte Evenepoel.
Besonders hart sei die Reha während des Winters gewesen, so der Superstar, der angab, in dieser Phase "nicht glücklich" gewesen zu sein.
"War ich depressiv? Es ist schwierig, das über sich selbst zu sagen, aber vielleicht war ich es unterbewusst", meinte der Sieger der Vuelta a España 2022. "In der Folge habe ich mich isoliert. Es fühlte sich an, als wäre selbst das Beantworten einer Nachricht zu viel."

Evenepoel hat noch immer Probleme

Besser sei es erst geworden, als die Heilung der Verletzungen vorangeschritten sei und er sich langsam wieder habe bewegen können.
Dennoch leide er bis heute unter Beschwerden, die aus dem Sturz resultierten: "Ich finde es immer noch schwierig, schwere Dinge mit meiner rechten Hand zu heben. (…) Selbst Energieriegel oder -Gele aus den Rückentaschen meines Trikots kann ich nur noch mit der linken Hand nehmen", erklärte er.
Das könnte Dich auch interessieren: Bis zu 13 Rennen: Van der Poels Cross-Kalender da
picture

Aero-Experte Bigham über Evenepoels Sekundenjagd bei Red Bull

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung