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Wird Porte wieder Edelhelfer für Froome? Israel Start-Up Nation lockt

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Das Sky-Duo Chris Froome und Richie Porte - Tour de France 2013 in Alpe d'Huez

Fotocredit: Getty Images

Vonradsport-news.com
24/06/2020 Am 14:26 | Update 24/06/2020 Am 15:58

Die Transfergerüchte um Chris Froome bewegen den Radsport weiter, nun kommt auch sein einstiger Edelhelfer Richie Porte mit ins Spiel. Wie die belgische Zeitung "Het Nieuwsblad" berichtet, könnte Porte künftig wieder die Rolle als Froomes wichtigster Teamkollege übernehmen - und zwar ab 2021 bei der Israel Start-Up Nation, mit der Froome schon seit einigen Wochen in Verbindung gebracht wird.

Sogar über einen vorzeitigen Wechsel des 35-Jährigen von seinem Team Ineos zum Rennstall des umtriebigen Sylvan Adams war berichtet worden - die Times etwa berichtete über einen Dreijahresvertrag, den Froome unterschreiben werde, um sich bereits zum 1. August der Israel Start-Up Nation anzuschließen.

Ineos hatte allerdings dementiert, dass sein langjähriger Star, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft, in der aktuellen Saison das Team verlassen werde.

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Richie Porte gehörte von 2012 bis 2015 beim Team Sky zu den wichtigsten Helfern von Chris Froome. Der Australier war an zwei der vier Tour-de-France-Siegen des Briten beteiligt.

Laut Het Nieuwsblad habe Adams nun dem 35-jährigen Porte, der ebenfalls Ende 2020 auf dem Markt sein wird, angeboten, künftig mit Froome zusammen für die Israel Start-Up Nation zu fahren. Der Rundfahrtspezialist hatte sich Ende 2015 vom Ineos Vorgänger Sky mit dem Ziel verabschiedet, künftig bei der Tour de France auf eigene Rechnung fahren zu können.

Doch in seinen drei Jahren beim BMC-Team verlief für Porte vor allem die Tour jeweils enttäuschend. Reichte es 2016 noch zu einem fünften Rang, musste er in den beiden darauf folgenden Jahren wegen Stürzen jeweils auf der 9. Etappe mit schweren Verletzungen das Rennen aufgeben.

Richie Porte

Fotocredit: Getty Images

Nach seinem Wechsel zu Trek-Segafredo kam Porte bei der letztjährigen Frankreich-Rundfahrt nicht über einen elften Rang hinaus - und mit der Verpflichtung von Vincenzo Nibali dürften seine Chancen bei Trek - Segafredo auf einen GrandTour-Coup nicht gestiegen sein.

Insofern wäre es eine verlockende Perspektive für Porte, sich in den großen Rundfahrten künftig wieder in den Dienst seines Freundes Froome zu stellen, um dafür bei kleineren Etappenrennen wie Paris-Nizza, das er zweimal gewinnen konnte, auf Gesamtsieg zu fahren.

Direkt zu radsport-news.com

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