Tour de Romandie: Woods gewinnt Königsetappe - Thomas stürzt auf Zielgerade

Dramatisches Finale der Königsetappe der Tour de Romandie: Im Sprint um den Sieg bei der Bergankunft stürzte Geraint Thomas und verpasst eso den Sprung ins Gelbe Trikot. Neuer Spitzenreiter wurde dadurch Michael Woods, der das schwere Teilstück bei Dauerregen für sich entscheiden konnte. Der Kanadier liegt vor dem abschließenden Zeitfahren der Rundfahrt jetzt im Klassement elf Sekunden vor Thomas.

Sturz im Sprint: Das dramatische Finale der Bergankunft

Quelle: Eurosport

Thomas war wenige Meter vor dem Ziel im Sprint mit Woods wegen eines Problems mit seiner Rennmaschine zu Fall gekommen und verlor dadurch wichtige Sekunden - mit 21 Sekunden Rückstand auf Woods kam er als Dritter über die Ziellinie und wurde noch von Ben O'Connor (+0:17) überholt.
"Ich hatte kein Gefühl mehr in den Händen, wollte den Gang wechseln und bin stattdessen vom Lenker gerutscht", sagte Thomas: "Es ist sehr frustrierend. Ich fühle mich wie ein ziemlicher Depp."
Der Spanier Marc Soler (Movistar), der mit seinem Sieg auf der gestrigen Etappe die Gesamtführung übernommen hatte, wurde mit 53 Sekunden Rückstand nur Neunter und fiel im Klassement vom ersten auf den vierten Rang zurück.
Woods nimmt am Sonntag das abschließende Zeitfahren mit elf Sekunden Vorsprung auf Thomas in Angriff, O’Connor rückte auf Rang drei vor (+0:21), Soler als Vierter hat 33 Sekunden Rückstand. Bora-hansgrohe Kapitän Wilco Kelderman fiel vom siebten auf den zehnten Platz (+1:58) zurück.
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Sturz von Thomas: Die entscheidende Szene der Königsetappe

Quelle: Eurosport

"Wir hatten extrem schlechte Wetterbedingungen mit Regen, Nebel und sogar etwas Schnee. Besonders in der zweiten Rennhälfte machte uns das sehr zu schaffen. Trotzdem kämpfte Wilco um jede Sekunde und am Ende musste er sich mit dem 11. Platz zufriedengeben. Leider war bei diesem schlechten Wetter nicht mehr drin", sagte André Schulze, Sportlicher Leiter bei Bora.
Die Entscheidung fällt am Sonntag mit einem rund 16 km langen Einzelzeitfahren rund um Fribourg. Bester Deutscher war am Samstag der frühere Mountainbiker Ben Zwiehoff (Essen/Bora-hansgrohe) auf Platz 34.
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