radsport-news.com
Tour de Romandie Feminin: Demi Vollering gewinnt 2. Etappe nach packendem Zweikampf mit Teamkollegin Lotte Kopecky
Von
Publiziert 07/09/2024 um 17:19 GMT+2 Uhr
Demi Vollering (SD Worx - Protime) hat die 2. Etappe der Tour de Romandie Feminin für sich entschieden. Im Anstieg nach Vercorin gewann sie den Zweiersprint vor ihrer Teamkollegin Lotte Kopecky, die die Gesamtführung übernahm. Dritte wurde Gaia Realini (Lidl - Trek) mit 34 Sekunden Rückstand vor Mavi Garcia (Liv - Jayco - AlUla) und Juliette Labous (dsm-firmenich - PostNL).
Teamkolleginnen schenken sich nichts: Vollering schlägt Kopecky
Quelle: Eurosport
Mit Niamh Fisher-Black (alle SD Worx - Protime) beherrschte eine dritte SD-Worx-Athletin lange das Geschehen, bevor sie auf den letzten beiden Kilometern auf Platz sechs zurückfiel.
SD-Worx hatte im Schlussanstieg einmal mehr alles unter Kontrolle. Doch was zeitweise spielerisch einfach war, kostete auch die Nummer 1 der Welt Mühe. "Es war superheiß und ich habe jetzt etwas Kopfschmerzen. Der Schlussanstieg war auch wirklich schwer", stellte Vollering nach ihrem 16. Saisonerfolg im Ziel-Interview klar.
In einem Millimetersprint hatte sie ihre Mannschaftskollegin Kopecky besiegt. Die gilt trotz ihres zweiten Platzes beim Giro noch immer nicht als exzellente Kletterin. So wurde Vollering gefragt, ob sie überrascht darüber war, dass die Belgierin ihr folgen konnte. "Bergauf ging es die ganze Zeit im Stop&Go. Ich weiß, dass Lotte das wirklich gut beherrscht. Sie war wirklich stark“, meinte die Niederländerin.
Spannend wurde es dann auf den letzten Metern. "Ich wollte den Sprint gegen sie natürlich gewinnen. Ich dachte ich hätte sie schon abgeschüttelt, aber plötzlich war sie doch neben mir. Da bekam ich kurz Panik. Zum Glück konnte ich trotzdem noch als Erste über den Zielstrich fahren", freute Vollering sich über den Erfolg, der erst nach der Auswertung des Zielfotos deutlich wurde.
Niedermaier landet auf Platz 15
Antonia Niedermaier (Canyon - Sram) konnte am Schlussanstieg keine Akzente setzen. Auch ihre deutsche Mannschaft brachte keine Athletin unter die Top Ten, obwohl man zuvor viel Verantwortung übernommen hatte. Niedermaier wurde als beste Deutsche letztendlich 15., einen Rang vor Liane Lippert (Movistar).
Im Klassement liegt Kopecky dank der Boni für den zweiten Platz des Vortages zwei Sekunden vor ihrer Teamkollegin und derer 42 vor Realini, die die beste Nachwuchsfahrerin ist. Deren Mannschaftsgefährtin Elisa Balsamo verlor zwar Gelb, verteidigte aber dank eines gewonnenen Zwischensprints das Punktetrikot. In der Bergwertung liegt ebenfalls Kopecky auf der ersten Position.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Triumphator Roglic mahnt - der Job ist noch nicht erledigt
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung