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Strade Bianche 2026: Tadej Pogacar mit Monster-Solo zum Rekordsieg in der Toskana - Slowene dominant wie eh und je
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Update 07/03/2026 um 19:08 GMT+1 Uhr
Erstes Saisonrennen, erster Sieg für Tadej Pogacar: Der slowenische Radsport-Dominator hat die 20. Ausgabe des Schotterpisten-Klassikers Strade Bianche gewonnen. 79 Kilometer vor dem Ziel in Siena setzte Pogacar zur entscheidenden Attacke an, keiner der Konkurrenten konnte folgen. Der 27-Jährige feierte schon den vierten Sieg in der Toskana und ist nun alleiniger Rekordsieger der Strade Bianche.
Highlights: Nächste Pogacar-Show auf den Schotterpisten der Toskana
Quelle: Eurosport
Der 27-jährige Pogacar (UAE Team Emirates - XRG) setzte sich wie bereits bei seinem Sieg 2024 rund 80 Kilometer vor dem Ziel von seinen Konkurrenten ab und erreichte die Piazza del Campo genau eine Minute vor dem 19-jährigen Franzosen Paul Seixas (Decathlon - CMN CGA), der bei seinem Strade-Debütant Rang zwei belegte.
Pogacars mexikanischer Teamkollege Isaac Del Toro komplettierte mit 1:09 Minuten Rückstand das Podium.
Ein höchst erfolgreicher Tag für UAE - zumal der Dominator seine Teammitglieder im Interview nach dem Rennen über die Maßen lobte: "Ich sage das wahrscheinlich immer, aber Chapeau an meine Teamkollegen. Sie haben einen unglaublichen Job gemacht. Es hat einfach Spaß gemacht, ihnen dabei zuzuschauen, wie sie heute alles gegeben haben. Es ist eine Ehre, mit so einem Team wie heute zusammenfahren und den Sieg einfahren zu dürfen."
Hinter Seixas Landsmann Romain Grégoire (Groupama-FDJ United /+2:04) wurde der Belgier Gianni Vermeersch (Red Bull - Bora - hansgrohe) zeitgleicher Fünfter vor dem Schweizer Jan Christen (+2:07), dem dritten UAE-Profi unter den besten Sechs.
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79 Kilometer vor dem Ziel: Pogacar setzt zum Solo an - Pidcock im Pech
Quelle: Eurosport
Pidcock verliert Anschluss nach Defekt
Die Gruppe des Tages setzte sich bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen nach 35 Kilometern vom Feld ab. Patrick Konrad (Lidl - Trek), Tibor Del Grosso (Alpecin - Premier Tech), Martin Marcellusi (Bardiani - CSF - 7 Saber), Jack Haig (Ineos Grenadiers), Samuele Zoccarato (MBH Bank - CSB), Adrien Boichis (Red Bull - Bora - hansgrohe), Anders Foldager (Jayco - AlUla), Tim Rex (Visma - Lease a Bike) und Davide Tonaetti (XDS - Astana) erreichten die erste Schlüsselstelle bei San Martino in Grania, 93 Kilometer vor dem Ziel, noch als geschlossene Gruppe.
Dort übernahm UAE Team Emirates - XRG die Kontrolle und dezimierte das Feld auf rund 40 Fahrer. Die Neuner-Gruppe war mit 1:30 Minuten in den sechsten von 14 Schottersektoren gelangt und verließ ihn mit nur noch 15 Sekunden Vorsprung. Doch schon in der ersten Steigung des siebten Sektors (Monte Sante Marie) wurde die Ausreißergruppe vom Feld geschluckt. Knapp 84 Kilometer waren da noch zurückzulegen.
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Pogacar nach Sieg: "Die Jungen pushen mich an meine Grenzen"
Quelle: Eurosport
Unter dem Tempodiktat von Jan Christen erfolgte in dieser Phase die entscheidende Selektion. Nur zehn Mann konnten dem Schweizer folgen, van Aert war dazu bereits nicht mehr in der Lage. 79,5 Kilometer vor dem Ziel griff Pogacar selbst an, Seixas setzte nach und schüttelte dabei mit Del Toro und Jorgenson auch seine letzten Begleiter ab. Dann wurde es aber auch für den jungen Franzosen zu schnell. Pech hatte in dieser Phase Pidcock, der den Kontakt zum zweimaligen Weltmeister aufgrund eines Defektes verlor.
Der Brite machte sich anschließend mit Jorgenson und Grégoire auf die Verfolgung. Seixas hatte Del Toro am Hinterrad, der ihn selbstverständlich nicht unterstützte. Schnell ging die Lücke auf. Ausgangs des Gravelstücks lag Pogacar 25 Sekunden vor dem Verfolger-Duo und knapp 50 Sekunden vor Pidcock & Co. Die etwa 30 Mann umfassende Gruppe mit van Aert wies bereits 1:25 Minuten Abstand auf.
Knapp 70 Kilometer vorm Ziel initiierte Quinn Simmons (Lidl - Trek) eine Verfolgergruppe mit van Aert und Ben Healy (EF Education - EasyPost). Kurz darauf kam es zum Zusammenschluss von Pidcock, Jorgenson, Grégoire, Del Toro und Seixas. Dieses Quintett hatte da bereits gut eine Minute Rückstand zu Pogacar und noch gut 30 Sekunden Vorsprung auf die Gruppe mit Healy, Simons und Van Aert, in der auch Christen dabei war. Damit sicherten Pogacars Helfer dessen Flucht gleich doppelt ab – wobei fraglich bleibt, ob der Führende dies überhaupt nötig hatte.
Hinter dem souveränen Pogacar geht‘s turbulent zu
Healy löste sich 58 Kilometer vor dem Ziel mit Kron und schaffte gemeinsam mit dem Dänen den Anschluss an die erste Verfolgergruppe. Das so formierte Septett lag allerdings bereits 1:15 Minuten hinter dem Solisten und fuhr folglich nur noch um die weiteren Podestplätze. Im nächsten Schotterabschnitt kam es zum Zusammenschluss zwischen den ersten sieben Verfolgern und der Gruppe van Aert. 17 Mann waren zu diesem Zeitpunkt beieinander.
Im Schotteranstieg zum Colle Pinzuto fiel Simmons aus der Verfolgergruppe heraus. Van Aert stellte sich in den Dienst von Jorgenson und leistete für den US-Amerikaner Tempoarbeit. An ihm vorbei attackierte Pidcock im Steilstück des Schotteranstiegs nach Le Tolfe. Dahinter gab es einen Sturz, weil Healy mitgehen wollte, dann aber wegrutschte und mit einem Fuß auf den Boden musste. Dadurch zerfiel die Verfolgergruppe. Dennoch kam der Brite nicht weg.
Seixas wird nach grandioser Leistung auch noch Del Toro los
Pidcock, Del Toro, Jorgenson, Seixas und Christen lösten sich nach dem elften Gravel-Sektor. Michael Valgren (EF Education - EasyPost) versuchte, die Lücke zu schließen, doch als Healy kurzzeitig zurückfiel, musste sich diese Equipe von der Hoffnung auf ein Spitzenergebnis verabschieden. Grégoire und Vermeersch wiederum schafften den Anschluss an die ersten Verfolger.
In der zweiten Passage des Colle Pinzuto erhöhte Seixas die Pace und schüttelte alle Begleiter außer Del Toro ab. Der Mexikaner half dem jungen Franzosen wie schon in der Phase nach Pogacars entscheidender Attacke in der Folge jedoch nicht.
Das Duo erreichte gemeinsam den Anstieg zur Piazza del Campo, wo Seixas seinen Schatten schließlich doch noch loswurde und mit exakt einer Minute Rückstand auf Pogacar als Zweiter über den Zielstrich fuhr. Acht Sekunden dahinter komplettierte Del Toro das Podest, und Grégoire führte 54 Sekunden weiter zurück die erste kleine Gruppe ins Ziel.
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Highlights: Spektakel gipfelt in Krimi in Siena
Quelle: Eurosport
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T. PogacarBeendet
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