Tour de France 2026: Tadej Pogacar trägt trotz Krankheitswelle bei UAE Emirates keine Maske - "Risiko durch Fans größer"

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Zum Auftakt der Alpen-Trilogie bei dieser Frankreich-Rundfahrt scheint das UAE-Team um den Gesamtführenden Tadej Pogacar von mehreren Krankheitsfällen gebeutelt zu sein. Schon während der 17. Etappe der Tour de France litt Adam Yates mit Magenproblemen "wie ein Hund". Der Mann im Gelben Trikot hofft auf Besserung bei seinem wichtigen Berghelfer Yates, verzichtet aber auf das Tragen einer Maske.

UAE wackelt - Experten mit klarer Ansage: Gegner müssen Pogacar testen

Quelle: Eurosport

"Yates hat eine Gastritis oder sowas, ich glaube nicht, dass es ansteckend ist", erklärte Pogacar am Eurosport-Mikrofon vor dem Start am Donnerstag. "Er ist vom Team separiert und bekommt Room Service. Aber es ist wahrscheinlicher, sich von irgendeinem der tausenden Fans entlang der Strecke eine Krankheit einzufangen, die uns beim Anfeuern anspucken, als innerhalb der Team-Bubble."
Die 18. Etappe begann für UAE nicht ideal. Mit Tim Wellens, Brandon McNulty und Florian Vermeersch wurden drei Fahrer des Teams schon frühzeitig abgehängt. McNulty stieg rund 40 Kilometer vor dem Ziel entkräftet vom Rad. "Das ist ein schwerer Schlag", erklärte Pogacar im Ziel gegenüber Eurosport, "aber ich denke, wir werden die nächsten beiden Tage schon durchkommen. Ich bin zuversichtlich, Adam geht es besser und besser".
Hingegen plagt Vermeersch nicht Krankheit, sondern eine Verletzung, wie der Belgier enthüllte - ohne aber deren genaue Natur zu verraten.

UAE gesteht: "Ja, wir leiden"

UAE-Sportdirektor Jotxean Fernández bestätigte: "Ja, wir leiden." Aber: "Jedes Problem hat eine Lösung, wir gehen weiter voran." Auffällig jedenfalls: Pogacar trug erstmals seit vier Jahren eine schwarze statt gelbe Rennhose zum Gelben Trikot, was das Geraune am Rande des Pelotons verstärkte. Sollte sich Pogacar ebenfalls ein Magen-Darm- oder sonstiges Problem einfangen, wäre das angesichts der kommenden ultraschweren Etappen fatal - und Toursieg Nummer fünf höchst gefährdet. Doch davon soll noch keine Rede sein.
Wellens hatte im belgischen Fernsehen als Erster enthüllt, dass im UAE-Team eine Krankheitswelle die Runde mache. "Adam fühlt sich nicht besonders gut, und mir geht es auch nicht besonders gut", sagte der Belgier: "Ich habe Halsschmerzen, Schleim und fühle mich einfach nicht fit. Aber mehr als die Hälfte unserer Mannschaft ist nach wie vor in Topform." Er erreichte das Ziel gerade einmal 2:15 Minuten vor dem Zeitlimit: Beinahe wären Pogacar zwei Helfer verloren gegangen.
"Ich hatte viel Hilfe im Grupetto und an den Anstiegen musste ich ein Zeitfahren nur für mich absolvieren", erklärte Wellens gegenüber "Cyclingnews". "Ich konnte nur die Hälfte meiner Wattzahlen treten, normalerweise fahre ich doppelt so schnell."

Politt: Keine Rundfahrt ohne Virus

Nils Politt gab am Eurosport-Mikrofon nach der Etappe die Marschroute für den Rennstall vor: "Separiert essen und Masken im Bus" seien nun angesagt. Aber es gebe "keine Rundfahrt, wo kein Virus rumgeht", erinnerte der Routinier.
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Politt über Virus bei UAE und Pogacars Ziel in Alpe d'Huez

Quelle: Eurosport

Pogacar befeuerte selbst Gerüchte um eine mögliche Krankheit. Am Start in Voiron erschien er mit einer schwarzen Rennhose zum Gelben Trikot, dies hatte er seit vier Jahren nicht mehr so praktiziert. Ein Hinweis auf Magen-Darm-Probleme? "Die Stimmung bei Tadej und den anderen ist gut", sagte Teamchef Mauro Gianetti vor Etappenstart.

Pogacar über Yates: "Gestern schon besser als beim Zeitfahren"

Yates überstand den ersten Anstieg der 1. Kategore, die Côte d'Engins, im hinteren Teil des Hauptfelds. Schon während des Zeitfahrens ging es dem Briten schlecht, tags darauf erreichte er unter Mithilfe von Wellens das Ziel 26:36 Minuten hinter dem Sieger Jasper Philipsen.
"Es war gestern schon besser als beim Zeitfahren", sagte Pogacar schon vor der Etappe bei Eurosport. "Ich hoffe, dass es heute noch besser ist und dann glaube ich, dass er morgen und übermorgen wieder richtig gut sein kann."

Alpe d'Huez im Doppelpack

Am Freitag und Samstag stehen mit zwei aufeinanderfolgenden Ankünften in Alpe d'Huez die wohl anspruchsvollsten Bergetappen dieser Tour an.
Darum ist Pogacars Plan für die 18. Etappe: "Lasst uns den Tag heute genießen und versuchen, ein wenig Energie zu sparen für die kommenden Tage."
(mit SID)
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UAE-Fehlstart in Alpen-Mission: Gleich drei Pogacar-Helfer fallen zurück

Quelle: Eurosport


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