Strade Bianche - Tadej Pogacar jagt den Hattrick beim Eintagesklassiker - mit nächstem Mega-Solo zum Auftaktsieg?

Tadej Pogacar startet auf den Schotterstraßen der Toskana in die Saison. Bei der Strade Bianche beginnt der nächste Großangriff des slowenischen Ausnahmefahrers auf die traditionsreichen Klassiker. Die Konkurrenz sollte aufgrund der jüngsten Ansagen des Dominators gewarnt sein. Der angepeilte Auftaktsieg soll dabei nur der Anfang sein, denn seine ganz großen Ziele liegen im Frühjahr woanders.

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Quelle: Eurosport

Tadej Pogacar blickte sich einmal kurz um, dann trat er mit voller Wucht in die Pedale und startete am Monte Sante Marie seinen ikonischen Angriff. Das legendäre 81-km-Solo des Slowenen bei den Strade Bianche ließ 2024 alle Beobachter mit einem ungläubigen Staunen zurück.
Und weil sich Pogacar ein Jahr später auf den Schotterstraßen der Toskana auch von einem Sturz nicht aufhalten ließ, greift der Weltmeister am Samstag (ab 14:25 Uhr live auf Eurosport und bei HBO Max) nun nach dem Titel-Hattrick.
"Die Strade sind ein Rennen, an das ich unvergessliche Erinnerungen habe. Meine Bilanz dort ist ziemlich gut", sagte Pogacar vor seinem Saisonstart.
Und auch, dass es jetzt genug damit sei, nur "vom Sofa aus" mitzufiebern: "Ich freue mich, wieder selbst dabei zu sein und endlich Rennen zu fahren."

Pogacar greift nach viertem Sieg beim Strade Bianche

Für die Konkurrenz dürfte sich das anhören wie eine Drohung. Der viermalige Gewinner der Tour de France, der Radsport-Dominator der vergangenen Jahre, der legitime Nachfolger des "Kannibalen" Eddy Merckx, er ist nach einer längeren Winterpause ausgeruht - und heiß auf eine abermals erfolgreiche Klassikersaison.
Insgesamt dreimal hat er bei den Strade Bianche schon triumphiert. Auch 2022 hatte Pogacar nach einer Attacke 49 km vor dem Ziel keiner mehr folgen können. Nun also fiebert die Toskana der 20. Ausgabe des sogenannten "Neo-Klassikers" entgegen.
Die Strecke wurde dabei im Vergleich zum Vorjahr ein klein wenig entschärft. "Nur" 64,1 km lang müssen sich die Fahrer in diesem Jahr über Schotter quälen, 2025 waren es noch 18 km mehr gewesen. Zudem rollen die Profis diesmal bereits nach 203 km in der malerischen Altstadt von Siena ins Ziel.
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Tadej Pogacar bejubelt seinen Sieg beim Strade Bianche 2025

Fotocredit: Getty Images

Pogacar verliert wichtigen Helfer - Chance für Pidcock und van Aert?

Pogacar, der im Juli seinen fünften Tour-Sieg angreifen will, dürfte das alles kaum tangieren. Und auch der bittere Ausfall seines treuen Helfers Tim Wellens im Team UAE Emirates-XRG wird ihn wohl nicht bremsen. Auch wenn der Slowene warnt: "Wir erwarten einige starke Konkurrenten, die Startliste ist bei diesen großen Rennen immer hochkarätig besetzt."
Dieses Jahr sind Pogacars prominenteste Rivalen - wenn man sie denn so nennen mag - der Mountainbike-Olympiasieger Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers) und Super-Allrounder Wout van Aert (Visma - Lease a Bike).
Die entscheidende Frage aber lautet am Samstag wohl nicht, ob, sondern wann sich Pogacar diesmal entscheidend von den "Normalsterblichen" absetzt.
  • Die Strade Bianche 2025 am Samstag, 7. März, live auf Eurosport und bei HBO Max

Pogacar will Klassiker-Titelsammlung perfekt machen

Der angepeilte Auftaktsieg soll dabei nur der Anfang sein, denn seine ganz großen Ziele sind im Frühjahr andere. Endlich will Pogacar auch die beiden noch fehlenden Monumente in seine ansonsten fast perfekte Titelsammlung aufnehmen. Bei Mailand-Sanremo (21. März) und der Kopfsteinpflaster-Tortour bei Paris-Roubaix (12. April) soll es diesmal klappen.
Die anderen drei der fünf wichtigsten Rad-Klassiker (Flandern-Rundfahrt, Lombardei-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich) hat er bereits mehrfach gewonnen.
(SID)
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Buitrago gewinnt die Trofeo Laigueglia

Quelle: Eurosport


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