Tadej Pogacar bei Wahl zum Radsportler des Jahres geschlagen - Jonas Vingegaard gewinnt Vélo d'Or

Tadej Pogacar ist bei der Wahl zum Radsportler des Jahres knapp geschlagen worden und verpasste den Titel beim Vélo d'Or im Dreikampf der Superstars. Erstmals als Sieger ging Jonas Vingegaard aus der Abstimmung von 42 Radsportjournalisten aus 25 Nationen hervor: Der Däne erhielt 142 Punkte und lag damit vor Weltmeister Mathieu van der Poel (Niederlande/133) und dem Slowenen Pogacar (126).

Tadej Pogacar wurde beim Velo d'Or von Jonas Vingegaard geschlagen

Fotocredit: Getty Images

Tour-Sieger Vingegaard überzeugte die Experten mit seinem Auftritt in Frankreich im Juli, zu dem auch die Siege bei den hochkarätigen Etappenrennen Critérium du Dauphiné und Baskenland-Rundfahrt als weitere Erfolge in seiner Saison 2023 kommen. Bei der Vuelta stand er ebenso auf dem Podium einer Grand Tour - eine Bilanz, die nun mit der Trophäe des Vélo d'Or vergoldet wurde.
Auf Platz zwei landete mit van der Poel der beste Eintagesspezialist des Jahres, der dafür auch eine Sonderauszeichnung erhielt. Doch zum Gesamtsieg reichte seine Bilanz mit den WM-Titeln im Cross und beim Straßenrennen sowie den Solo-Siegen bei Mailand - Sanremo und Paris - Roubaix in der Endabrechnung nicht.
Für Pogacar blieb Rang drei, der zweite Gesamtrang bei der Tour de France und die Klassiker-Siege in Flandern und der Lombardei ragen in seinem Jahr heraus, hinzu kommt Bronze bei der WM, der Erfolg bei Paris - Nizza im direkten Duell mit Vingegaard und seine Triumphe in den Ardennen bei Flèche Wallonne und Amstel Gold Race. Dem Slowenen bleibt der Trost, dass er zumindest die Weltrangliste der UCI überlegen anführt.

Vélo d'Or: Evenepoel nicht in Top 3

Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel, der 2022 vor Wout Van Aert die Wahl gewonnen hatte, verpasste diesmal das Podium.
Bei den Frauen war die Entscheidung erwartungsgemäß eindeutiger, Dominatorin Demi Vollering wurde mit 171 Punkten gekrönt. Die Tour-Siegerin aus den Niederlanden lag klar vor Lotte Kopecky (Belgien/139) und Annemiek van Vleuten (Niederlande/99).
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Highlights: Attacken-Festival zwischen Pogacar und Vingegaard in den Alpen

Quelle: Eurosport

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