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Tirreno - Adriatico: Lennard Kämna verliert Leadertrikot bei Bergankunft auf Königsetappe - Primoz Roglic jubelt
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Publiziert 10/03/2023 um 16:30 GMT+1 Uhr
Lennard Kämna hat die Führung bei Tirreno - Adriatico abgeben müssen: Bei der Bergankunft auf der Königsetappe verlor er das Spitzenreitertrikot knapp. Im Finale am Schlussanstieg kam der Profi vom Team Bora-hansgrohe als Fünfter zeitgleich mit Tagessieger Primoz Roglic an, verpasste aber die Zeitgutschriften. Durch die Bonifikation für den Sieg zog Roglic im Gesamtklassement an Kämna vorbei.
Sekundenjagd am Schlussanstieg: Das Finale der Königsetappe
Quelle: Eurosport
Kämna ist in der Gesamtwerung als Zweiter mit vier Sekunden Rückstand weiter exzellent platziert.
Wegen extremer Windböen war das Ziel der Bergankunft in Sassotetto - Fonte Lardina um 2,5 Kilometer nach unten verlegt worden. Am Schlussanstieg konnte sich kein Fahrer erfolgreich absetzen, sodass es zum Sprint der Gruppe der Topfahrer kam. Diesen entschied Roglic wie am Vortag für sich, Giulio Ciccone (Italien) und der Brite Tao Geoghegan Hart belegten die weiteren Plätze und sicherten sich die letzten Bonussekunden.
Dahinter folgte das Bora-Trio aus Giro-Sieger Jai Hindley (Australien), Kämna im Blauen Trikot und dem Russen Aleksandr Vlasov in der insgesamt 17-köpfigen Gruppe.
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Regen, Wind, Kälte: Königsetappe wird zum Härtetest
Quelle: Eurosport
Kämna trauert Trikot nach
"Ich bin schon enttäuscht, das Trikot zu verlieren. Am Ende lag es aber nicht an heute, sondern eher an der kleinen Unachtsamkeit gestern. Wie auch immer, wir sind dennoch wieder ein starkes Rennen als Team gefahren und mit meiner Leistung bin ich auch sehr zufrieden. Der Wind hat das Rennen natürlich stark beeinflusst. Es war sehr hektisch vor dem Berg und im Finale dann sehr taktisch, weil Attacken eigentlich nur in Rückenwind Passagen Sinn gemacht haben. Aber generell waren die letzten zwei Kilometer wirklich hart", so Kämna im Ziel der 5. Etappe.
In der Gesamtwertung liegen nun noch neun Fahrer innerhalb von 30 Sekunde und können vom Podium träumen.
Beim einwöchigen Rennen stehen noch zwei Etappen aus. Am Samstag geht es rund um Osimo (194 km) über welliges Terrain mit vielen kleineren Anstiegen, am Sonntag zum Abschluss flach rund um San Benedetto del Tronto (154 km).
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"Sehr gut gerettet": Wind sorgt fast für Sturz
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