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Machtdemonstration bei Dauphiné: Evenepoel schlägt Pogacar und Vingegaard im Zeitfahren - Lipowitz mit starker Leistung
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Update 11/06/2025 um 21:09 GMT+2 Uhr
Bei der 4. Etappe beim Critérium du Dauphiné 2025 stand das Zeitfahren auf dem Programm. Beim Kampf gegen die Uhr sicherte sich Remco Evenepoel (Soudal-Quick-Step) nicht nur den Sieg, sondern auch die Gesamtführung. Der Belgier verwies Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) auf Platz zwei, Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) kam mit 49 Sekunden Rückstand nur als Vierter ins Ziel.
Highlights: Evenepoel dominiert Zeitfahren - Pogacar zeigt Schwächen
Quelle: Eurosport
Der belgische Doppel-Olympiasieger unterstrich auf dem Kurs über 17,7 Kilometer von Charmes-sur-Rhône nach Saint-Péray seine Ausnahmestellung im Kampf gegen die Uhr mit dem souveränen Sieg auf dieser kurzen vierten Etappe.
"Es war ein hartes Zeitfahren. Es hat mich ein wenig an die 7. Etappe der letztjährigen Tour erinnert. Der Anstieg heute war allerdings etwas steiler und schwerer", kommentierte Evenepoel seinen dritten Saisonsieg, der zugleich ein Jubiläum für sein Team markierte. "Das ist 1000. Sieg für das Team, wie man an meiner Kappe ablesen kann. Ich bin sehr stolz, dass ich das geschafft habe", so der 25-Jährige weiter.
Evenepoel distanzierte den früheren Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard (Dänemark/Visma - Lease a Bike) um 21 Sekunden, Dritter wurde der Amerikaner Matteo Jorgenson (Visma - Lease a Bike) mit 38 Sekunden Rückstand.
"Wir hatten eine perfekte Renneinteilung. Es ist wirklich ein großer Abstand bei einem relativ kurzen Zeitfahren. Ich bin sehr zufrieden, dass ich über eine Sekunde pro Kilometer auf alle Gegner herausfahren konnte und auf ein paar sogar über zwei. Ich fühle mich gut und es ist immer schön, einen World-Tour-Sieg mit nach Hause zu nehmen", freute sich Evenepoel im Nachgang.
Vingegaard vor Pogacar
Weniger gut lief es für Top-Favorit Tadej Pogacar, der Tour-de-France-Sieger verlor als Viertplatzierter 49 Sekunden auf Evenepoel. Während der Slowene mit sich gehadert haben dürfte, zeigte sich Dauer-Rivale Vingegaard erfreut über seine Leistung.
"Ich kann sehr zufrieden sein, wie der heutige Tag gelaufen ist. Remco Evenepoel ist der beste Zeitfahrer der Welt. Nur 20 Sekunden auf ihn zu verlieren, ist sehr solide, würde ich sagen. Dann auch noch Zeit auf Tadej (Pogacar) herauszufahren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Performance", sagte Vingegaard im Ziel bei Eurosport.
Lipowitz überzeugt erneut
Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz war 57 Sekunden langsamer als Evenepoel und verpasste das Gelbe Trikot damit wirklich haarscharf: 53 Sekunden Vorsprung auf den Belgier hatte er mit in die Etappe genommen.
Grundlage dafür war sein starker Auftritt am Dienstag gewesen, als Lipowitz auf dem mehr als 200 Kilometer langen Teilstück rund 30 Plätze gut gemacht hatte.
Evenepoel mit Puffer auf Vingegaard und Pogacar
In der Gesamtwertung blickt alles auf die großen Drei, auf Pogacar, Vingegaard und Evenepoel. Der Belgier nimmt nun einen kleinen Puffer mit in die zweite Hälfte der Dauphiné: 16 Sekunden Vorsprung sind es auf Vingegaard, 38 auf Pogacar.
Am Donnerstag steht noch eine hügelige Etappe über 182 Kilometer von Saint-Priest nach Mâcon an, ab Freitag fällt die Entscheidung dann in den hohen Bergen. Bei der Dauphiné, die am Sonntag mit dem Anstieg zum Col du Mont-Cenis endet, testen die Stars ihre Form vor der anstehenden Tour de France.
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(SID)
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R. EvenepoelBeendet
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