Tour Auvergne-Rhône-Alpes - so lief die 5. Etappe: Wout van Aert rehabilitiert sich mit Sieg - Bauhaus geschlagen

Tour Auvergne-Rhône-Alpes
5. Etappe | Herren | 11.06.2026
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Saint-ChamondVillars-les-Dombes
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Finish
In der Gesamtwertung ändert sich nach dieser Sprinteretappe nichts. Ich verabschiede mich für heute und hoffe, dass Sie auch morgen wieder dabei sind. Denn dann geht es in die Berge. Die erste Bergankunft dieser Rundfahrt wartet.
Finish
Vito Braet wird Vierter. Den fünften Platz erreicht Henri-Francois Renard-Haquin (Picnic - PostNL) vor seinem Landsmann Godon. Die übrigen Plätze in den Top zehn gehen an Nadav Raisberg (NSN), Henri Uhlig (Alpecin - Premier Tech), Coquard und Trentin.
Finish
Das war klasse gemacht von der niederländischen Mannschaft. Van Aert gewinnt die 5. Etappe der Tour Auvergne-Rhone-Alpes. Bauhaus hat es ans Hinterrad geschafft wird am Ende aber nur Dritter, denn Hofstetter schafft es auf Rang zwei, obwohl er sich sehr darüber ärgert.
1 km
Last 01 km
Rein geht es in den letzten Kilometer. Visma - Lease a Bike machte es von ganz vorne, und Van Aert hat noch zwei Kollegen vor ihm.
5 km
Last 05 km
Alles ist angerichtet für einen klassischen Sprint, nur die Topsprinter sind vielleicht nicht dabei. Van Aert, Bauhaus und Coquard haben wir schon angesprochen. Weitere starke Fahrer, die erfolgreich sein könnten, sind Matteo Trentin (Tudor), Samuel Watson, Dorian Godon (beide Netcompany - Ineos) und Hugo Hofstetter (NSN).
10 km
Last 10 km
Visma - Lease a Bike und Cofidis haben sich nun mit geballter Mannschaftsstärke vorne formiert. Auch Bahrain - Victorious und Red Bull - Bora - hansgrohe lassen sich blicken. Eventuell könnte auch Finn Fisher-Black in den Kampf um den Etappensieg eingreifen.
12 km
Jetzt ist die Sache durch. Die Gruppe wird eingeholt. Guernalec und Dhondt versuchen es zwar noch einmal, werden nun aber doch eingeholt. Der Titel des kämpferischsten Fahrers wird an einen der beiden gehen.
15 km
Guernalec versucht in der Spitzengruppe noch einmal das Tempo zu erhöhen. Damit hat Hugo Houle zu kämpfen. Er fällt zurück ins Feld, womit nur noch ein Quintett an der Spitze fährt. 15 Sekunden hat die Gruppe noch Vorsprung.
17 km
Jetzt macht das Feld ernst. Lotto - Intermarché hat sich auch für seinen Topsprinter Vito Braet vorne eingespannt und verringert damit den Abstand auf 20 Sekunden. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Ausflug der Fluchtgruppe beendet ist.
24 km
So sieht es aktuell aus, denn der Abstand ist wieder geringfügig größer geworden. Wir sprechen über 55 Sekunden in diesem Moment.
32 km
Der Abstand schrumpft weiter, doch eingeholt wird die Ausreißergruppe noch nicht. 45 Sekunden haben sie noch Puffer. Es sieht heute demnach sehr stark nach einem Sprintfinish aus.
40 km
Der Deutsche Phil Bauhaus hat heute gute Chancen im Finale und nimmt sich vor, das Hinterrad von Van Aert zu suchen. Ob das gelingt, werden wir in etwa einer Stunde erleben. Das hat er sonst noch vor der heutigen Etappe gesagt:
"Ich freue mich, hier zu sein, aber gleichzeitig bedeutet es auch viel Leidensfähigkeit. Bisher war praktisch jeder Tag von Anfang bis Ende sehr schmerzhaft. Meine Beine sind gut, aber sie müssen auch gut sein, allein um dieses Rennen zu überstehen.
Die Mannschaft muss mich im letzten Kilometer in eine gute Position bringen. Vielleicht werden Vlad Van Mechelen und Matevz Govekar dann noch bei mir sein, nachdem wir die anderen Fahrer in der Nachführarbeit eingesetzt haben.
Auf dem Papier könnte Wout van Aert der stärkste Fahrer sein. Das wäre ein gutes Hinterrad. Er ist unglaublich stark und bietet viel Windschatten.”
45 km
Die Lücke zwischen Peloton und Spitzengruppe wird immer kleiner. Aktuell sind es nur noch 1:05 Minuten. Das Peloton ist weit in die Länge gezogen und fährt in diesem Moment kein langsames Tempo.
53 km
Alex Baudin (EF Education - EasyPost) ist weiterhin in Gelb unterwegs und war auch mit der Entwicklung der gestrigen Etappe sehr zufrieden. Hier lesen Sie, was der Franzose zu sagen hatte.
59 km
Gestern ging es ganz klar mehr zur Sache. Wer das Finale bzw. die Highlights noch nicht gesehen hat, dem empfehle ich, auf diesen Link zu klicken. Quinn Simmons (Lidl - Trek) gewinnt in einem spannenden Finale.
61 km
Der Abstand bleibt weiterhin gleich. 1:30 Minuten sind es aktuell, und man muss schon ganz ehrlich sagen, dass heute nicht unbedingt das schnellste Tempo gefahren wird. Aktuell sind sie mit einem Stundenmittel von 40 km/h unterwegs, was doch deutlich langsamer als die Marschtabelle ist. Bei gleichbleibendem Tempo erwarten wir den Zieleinlauf um etwa 17:30 Uhr.
70 km
Die größten Favoriten für den heutigen Tag sind mit Sicherheit Wout Van Aert (Visma - Lease a Bike), Bryan Coquard (Cofidis) und Phil Bauhaus (Bahrain - Victorious). Hinter der Spitzengruppe sind die drei am gestrigen Tag auf die Plätze elf, zwölf und 13 gesprintet. Für den Franzosen sind es allerdings im Moment nicht die leichtesten Zeiten. Folgendes hat er heute im Interview vor der Etappe von sich gegeben:
”Als ich hier angekommen bin, ging es mir nicht besonders gut. Ich war in der Woche nach den Vier Tagen von Dünkirchen krank und zudem ist mein Vater vergangenen Mittwoch verstorben. Trotzdem wollte ich unbedingt hier sein, weil ich auf dem Rad sitzen wollte – das ist meine Leidenschaft. Manchmal ist der Kopf bereit, aber der Körper braucht etwas länger, um in Schwung zu kommen. Mit jedem Tag fühle ich mich jedoch besser. Schon gestern waren meine Beine wirklich gut. Heute werden wir alles daransetzen, um in den Sprint zu kommen."
75 km
Die Sprinterteams haben auf den letzten Kilometern das Tempo etwas erhöht und so den Abstand auf anderthalb Minuten verringert. Die Angst scheint wohl doch groß zu sein, dass Ähnliches wie gestern passiert. Der Wind sollte allerdings etwas weniger sein. Knapp 15 km/h sind angesagt.
80 km
Insgesamt müssen heute etwa 2500 Höhenmeter überwunden werden. Davon haben die Profis allerdings bereits fast 2000 absolviert. Die letzten 80 Kilometer dieser Etappe finden somit ohne große Schwierigkeiten statt.
Information
Einen denkwürdigen Ort haben die Fahrer heute bereits ganz zu Beginn der Etappe passiert. Denn am Col de la Gachet befindet sich das Denkmal des im März 2003 verstorbenen Radsportlers Andrei Kivilev. Er war im Rahmen der Fernfahrt Paris - Nizza tödlich verunglückt. Sein Sturz trug dazu bei, dass die Helmpflicht wenig später eingeführt wurde, denn der Kasache selbst hatte damals noch keinen getragen.